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Carcani
Carisien.
v. C. zu Glaz ist ein Sohn ans (lieser Ehe. Ein vor nns liegender Ab-druck des von Caprivischen Wappens ist in vier Felder getheilt undhat ein Herzschild. In den Feldern befindet sich eine Leiter, einbäumendes Ross und ein Pfau. Das Schild ist mit drei Helmen be-deckt; auf dem rechten zeigt sich der Pfau, auf dem mittelsten einAdler, auf dem linken das bäumende Ross.
Carcani, die Herren von.
Konig Friedrich II. erneuerte und bestätigte am 31. März 1741den Adel dieser in Schlesien domicilirenden Familie und namentlich desJoseph Carcani. Das Wappen derselben bestand aus einem blauenSchilde, welches von einem silbernen Balken der Quere nach durch-schnitten ist. In dem untern Theile liegen ebenfalls zwei silberneQuerbalken, neben und zwischen denselben sind sechs silberne Sterneangebracht. In dem obern Theile steht ein Storch, und vor demSchnabel desselben ein silberner Stern. Aus dem gekrönten Helmewächst ein silbern gerüsteter Arm, derein Schwert mit goldenem Grillein der Hand hält.
Card eil, die Herren von.
Die Gebrüder Kobes, Söhne des schwedischen Landraths und Bür-germeisters K. zu Demmin nahmen im Jahre 1709 den Namen v. Cardeilan, als sie vom Könige von Schweden in den Adelstand erhoben wurden.Der ältere starb als königl. schwed. Feldzeugmeister und Chef der ge-sammten Artillerie, der jüngere aber, Friedrich Philipp, gelangte impreussischen Dienste bis zum Grade eines Generalmajors und Briga-dier. Nach einer mit grosser Auszeichnung durchlaufenen Bahn, aufwelcher er sich bei dem Ueberfalle auf Zesch im Jahre 1813 das ei-serne Kreuz zweiter, und bei Iloogstraten (1814) das erster Classe er-worben hatte, trat er am 20. März 1834 mit Generallieutenants-Cha-rakter in den Ruhestand. Das Ziel seiner Thätigkeit in der Berufs-pfiieht wurde aber auch zum Schlusssteine seines Lebens , denn schoneinige Monate später erfolgte zu Schwedt sein Tod. Mit ihm ist beiuns die Familie v. Cardell begonnen worden und auch wieder er-loschen.
Carisien, die Herren von.
Sie stammen von einer angesehenen , den Namen Carisius führen-den Stralsunder Patricier-Familie ab, und wurden während der schwe-dischen Herrschaft in den schwedischen Adelstand erhoben. Seitdemhaben die von Carisien Sitz und Stimme auf dein schwedischen Reichs-tage. In preussischen Diensten steht gegenwärtig der Major im Ge-neralstabe von Carisien, derselbe wohnte den Feldzügen gegen dieFranzosen in Spanien bei, und ist mit einem spanischen Ehrenkreuzegeschmückt. — C. E. v. Carisien lebt als Major a. D. in Berlin. —Ein vor uns liegender Abdruck des adeligen Wappens Derer v. C. zeigtim quadrirten blau und goldenen Schilde im Quartier 1. drei nebeneinander gelegte, die Köpfe nach oben richtende Fische, durch das2te und 3te Quartier zieht sich ein blauer von der oberen linken zurunteren rechten Spitze des Schildes, im 4ten Quartier ist der Rumpfund Kopf eines Mannes (Mohren) dargestellt. Auf dem gekrönten