Cantcnius — Caprivi.
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vornehmen Geschlechtes, in den Händen der Grafen Spiegel vom De-senberg, die sich seitdem S|>iegel vom Desenberg Canstein schreiben.Der gegenwärtige Besitzer v. Canstein, Gr. Spiegel vom DesenbergCanstein, hat es durch ererbte Ansprüche als ICunkellehn erhalten. EineLinie der Freiherren v. Canstein erwarb ansehnliche Güter in Hessen,und es wurde daher Ludolpli, Freiherr von und zum Canstein, Ober-liof-Falkenmeister des Landgrafen und Oberhofmeister der Landgräiinv. Hessen-Cassel, im Jahre J756 der hessen-cass. Kitterschaft admit-tirt. Ein Enkel desselben, Philipp, steht (1836) im preuss. Militair-dienste als Pr.-Lieutenant beim königl. Cadettencorps. Von ihm isterschienen eine Klima- und Pllanzenkarte, Berlin 1834, und eine An-leitung, die physischen Erdräume mittelst einer einfachen Constructionaus freier Hand zu entwerfen. Berlin 1835.
M. s. Seiferts Geschlechtsregister u. s. f. S. 63 — 65. und 373.Köhlers bist. Münzbelustigungen XIII. Till. S. 18. Die .Staatskräfte derpreussischen Monarchie, II. Band, Seite 51. Nicolai Beschreibungvon Berlin und Potsdam, 1. TM. S. 804.
Cantcnius, Frau von.
Der König Friedrich Wilhelm I. adelte Amin F.lisnhclh Cante-nius, welche sich mit dem Obersten von Vorcade verehelichte, am 3.September 1737. Derselben wurde folgendes Wappen verliehen. Eswird durch ein Kreuz in vier Felder oder vielmehr in vier Dreieckegetheilt. Das oberste und untere dieser Dreiecke sind blau, undin einem jeden derselben liegt ein goldener Ring. Von den mittlemDreiecken ist das rechte roth, und in demselben belindet sich eine sil-berne Rose an einem grünen Stengel. Das linke ist silbern und zeigteine rothe Kose mit grünem Stiele und grünen Blättern. Auf demHelme stehen 3 Straussfedern, von denen die beiden äussern grün, diemittlere aber von Silber sind.
Ca p eile r, die Hcitcii von.
Aus dieser Familie haben mehrere Mitglieder sicli Ruhm und Ehrein der preussischen Armee erworben. — Ein Hauptmann v. C. istwegen der heldenmüthigen Vertheidigung eines Blockhauses bei Glazbekannt geworden.— Der Oberst a. D. von Capeller zu Frankensteinerwarb sich als Oberstlieutenant im lOten Inf.-Reg. bei Belle-Alliancedas eiserne Kreuz Ister Classe. Von dem zuerst Erwähnten steht einEnkel als Offizier in der lsten Artiii.-Brigade. -— Siebmacher, IV.S. 40. giebt unter den Familien die er nicht nach dem Lande ih-rer Ileimath zu ordnen wusste, ein Wappen dieser Familie, das imblauen Felde eine Capelle, über welcher Mond und Sterne aufgehenund im goldenen Felde einen eingesetzten schwarzen Sparren zeigt.Auf dem Helme steht zwischen dem Adlerlluge wieder ein goldenerStern.
Caprivi, die Herren von.
Der Oberst v. Caprivi, der bis zum Jahre 1806 im RegimentePrinz v. Oranien diente, starb im Jahre 1821. Seine Wittwe, eineTochter des verstorbenen Generallieutenant v. Kannewurf, lebt zu Ber-lin. Der gegenwärtige Justizrath und Land - und Stadtgerichtsdirector