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Bussclic.
Gesmoltsche Linie, die ein von den übrigen Linien ganz verschiede-nes Wappen führte, schon im Jahre 1400 ausgestorben ist. Von derLinie der von dem Bussche-Ippenburg wurde Philipp Clamor osna-briickscher Domcapitnlar, der Erbe des braunschweig-lüneburgschenObermarschalls Philip]) von Münch, und derselbe nahm mit der Er-laubniss Königs Friedrich II. am 20. Juni 1773 den Namen und dasWappen der erloschenen Familie von Münch an. Seit dieser Zeit be-steht die Linie von dem Bussche, genannt von Münch, deren Hauptgegenwärtig Georg von dein Bussche - Münch, ltönigl. Landrath desKreises Lübbecke im Regierungsbezirke Minden, Ritter des Johanniler-ordens, Herr auf Benkhausen u. s.w., ist. — Aus dem Hause Jppen-burg erbte Julius von dem Bussche, königl. Kammerherr, die Güterseines Oheims, eines Herrn von Kessel. Derselbe wurde von des jetztregierenden Königs Majestät unter dem Namen eines Freiherrn vondem Bussche, genannt von .Kessel, anerkannt. — Clamor von demBussche, aus dem Hause Ollelten, Generallieutenant in hanöverschenDiensten, diente mit Auszeichnung in dem Revolutionskriege in dervom Herzoge von York befehligten Armee, und liel im Jahre 1703 ineinem Gefechte an der Waal. Seine drei Söhne, welche in englischenDiensten in Spanien und in den Niederlanden gegen Napoleon mitRuhm gefochten, und von welchen Hans von dem Bussche bei Water-loo den rechten Arm verloren, dienen als Generale noch gegenwärtigin der hanöverschen Armee, welchen Grad auch noch ein anderes Mit-glied der Familie aus dem Hause Ippenburg, L. von dem Bussche zuFrancop, in der nämlichen Armee bekleidet. Die von dem Bussche-sclie Familie besieht gegenwärtig aus folgenden Hauptlinien:
1) Die der von dem Bussche - Hünefeld, welche die Majorats-GüterHünefehl, Tappenburg im Osnabrückschen, und Staa in der Graf-schaft Schaumburg besitzt.
2) Die der von dem Bussche-Ippenburg, von welcher der ältereZweig die Güter Ippenburg und Wimmer im Osnabrückschen, undjüngere Zweige die Güter Dözinger im Lüneburgschen, Francopim Bremenschen, und Haldeme im Mindenschen besitzt.
3) Die der von dem Bussche-Ollelten mit den Majorats-GüternLiete im Hanöverschen, und Ollelten im preussischen Regierungs-bezirke Minden, und dem von einem jiingern Bruder dieser Li-nie besessenen Gute Wendhausen bei Hildesheim.
4) Die der von dem Bussche-Loh, von welcher die ältere Linie dieGüter Bettmar und mehrere andere im Hanöverschen, und diejüngere die Güter Walbeck und Rüsitz in der Grafschalt Mansfeblbesitzt.
5) Die der von dem Bussche-Kessel mit dem Majoratsgute Neuhofim Herzogthume Westphalen, und dem Allodialgute Hackhausenbei Düsseldorf.
6) Die der von dem Bussche-Münch mit den Gütern Benkhausen,Wuburg und Lübbecke, im Regierungsbezirke Minden und,den Fi-deicommis - Gütern Hoya, Hämmelsee und Anderten im Hanö-verschen.
7) Die der von dem Bussche-Streithorst, mit den MajoratsgiiternStreithorst im Osnabrückschen, Thale im Ilalberstädtschen undBrummershof im Schaumburgschen. Ausser der oben bemerktenvon dem Bussche-Hiinefeldschen Stiftung hat auch Clamor vondem Bussche aus dem Hause Oifelten eine solche für die ganzeFamilie begründet, aus welcher Stipendien zum Studiren, Equi-pagegelder, Wittwengehalte und Fräuleinspensionen gewährt wer-