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1 (1842) A - D
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Busch Bussche.

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289. Siebenkees, 1. Bd. 1. Absclm. S. 273. R. v. Lang, Supplem. z.A. d. K. B. S. 35. Kobens, S. 332 341.

Busch, die Herren von.

Der königl. Premierlieutenant Christoph Heinrich Buscli erhieltvon dein Könige Friedrich II. am 20. Mai 1770 ein Adels-Diplom.Das Wappen der Herren von Busch besteht aus einem, mittelst einesgoldenen, von der Linken zur Rechten quer gelegten Balken, in zweiFehler getheilten Schilde. In dem obern blauen Felde sind dreigoldene Sterne, zwei neben einander unter dem ersten angebracht. Indem untern silbernen Felde stehen auf grünem Hügel fünf grüneBäume, die sicli auf dem gekrönten Helme wiederholen.

Bussche, die Freiherren und Herren von dem.

Dieses uralte und vornehme Geschlecht gehört dem Ursprünge nach,Westphalen an , während sich dasselbe auch schon seit langen Zeitenin Hanover, Braunschweig und in den Rheinprovinzen ansässig ge-macht hat. Auch war eine gleichnamige Familie in frühem Zeitenim Herzogthume Schlesien begütert. Im Allgemeinen wird das Ge-schlecht der Herren von dem Bussche unter den ersten der uraltenosnabriickschen Häuser aufgeführt. Die Stammtafel derselben beginntmit Swedero Bussch, Drost zu Ravensberg, der 1387 den BischofDietrich von Osnabrück gefangen nahm. Albrecht von dem Busschewar 1475 Drost zu Lauenburg. Sein Sohn fiel 1487 in einer Fehdebei Bremen. Herrmann von dem Bussche, geboren im Jahre 1408zu Sachsenburg, ist als ein für seine Zeit sehr hochgelehrter Mannbekannt. Er war ein Freund Luthers und ein Beschützer der Hoch,schule von Leipzig. Mehrere Jahre hindurch war er einer der ge-schätztesten Professoren der Universität Marburg. Er starb im Jahre1534, und vermachte seine werthvolle Bibliothek seinem Bruder, derDomherr zu Minden war. M. s. Gelehrten - Lexikon, 1. Bd. lit. B.Albert Philipp und Heinrich von dem Bussche, waren lierzogl. braun-schweigische Geheimerüthe. Der Letztere bekleidete auch den Posteneines Kammerpräsidenten und Berghauptmanns, und das Waisenhauszu Clausthal, für Kinder armer Bergleute, verehrt in ihm seinen Stif-ter. Christ, von dem Bussche war osnabriickscher Landrath, undvermachte im Jahre 1095 ein Capital von 100,000 Thalern zu einerFamilien-Stiftung, aus welcher Stipendien zum Studiren, Dotalien,Wittwenpensionen u. s. w., den Mitgliedern der Familie gewährt wer-den.. Kurl Lcbrccht von dem Bussche, königl. preuss. Oberst undCommandeur eines Grenadier-Bataillons, war mit einer Tochter desbekannten Feldmarschalls , Grafen von Flemming, vermählt. Johannund Liborius von dem Bussche waren kur- brandenburgische Gene-rale. Johann fiel in der Schlacht bei Lanken, und Liborius war Herrauf Ippenburg und Ilerlinghausen. Er starb am 3. August 1681 zuRinteln. Eine zu Magdeburg im Jahre 1741 auf zwei Bogen in folioerschienene Genealogie Derer von dem Bussche bezeichnet diesen Li-borius als kur- brandenburgischen General, wodurch König in seinembiographischen Lexikon aller Helden und Militairpersonen im preussi-schen Dienste irre geführt worden ist. Karl von dem Bussche-Ippenburg commandirte das Regiment Garde du Corps, und lebtgegenwärtig zu Haldem, als Generalmajor a. D. Von den verschie-denen Linien der Herren von dem Bussche bemerken wir, dass diev. Zedlitz Adels-I.ex. I. 22