Busse.
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den. Zu der von dem Bussclie - Hiinefeldschen Stiftung gehören dasGnt Hattenhausen bei Minden und noch zwei andere Güter im Os-nabrückschen. In neuerer Zeit hat Amalie von dem Bussclie ausdem Hause Ippenburg- für diese Linie der Familie eine neue ähn-liche Stiftung gemacht. Die Erbpräbenden, welche die Familie vondem Bussclie in den Domstiftern Magdeburg, Halberstadt und Min-den besass, hat dieselbe durch Aufhebung dieser Domcapitel verlo-ren.— Die unter der schlesischen Bitterschaft vorkommenden Her-ren von dem Busch, findet man auch zuweilen von dem Posch ge-nannt. Sie zerfielen in die Linien von dem Busch-Gemsfeldt, undin die von dem Busch und Mohrkopf. Die letztere führte in einemgoldenen Schilde und auf dem gekrönten Helme das Brustbild ei-nes Mohren ohne Arme.
Das ursprüngliche Wappen der Herren von dem Bussclie-Ippen-burg stellt drei rotlie Streitäxte im silbernen Schilde dar, und ausdem mit einem rotli und silbernen Bunde belegten offenen Helmesteigen zwei übers Kreuz gelegte Jagd- oder Signalhörner (sichauf den Namen von dem Bussclie beziehend) empor. Das Wappender Linie von dem Bussclie -Ippenburg Münch ist quadrirt. Im erstenund vierten Felde zeigen sich die drei Busschesche rotlien Streitäxte,im zweiten und dritten Felde, die zwei rotlien Adlerfliigel der Münch.Auf den beiden das Schild bedeckenden Helmen wiederholen sich dieWappenbilder der beiden Familien.
Ausser der oben schon angegebenen genealogischen Tabelle, ge-ben noch folgende Schriften und Schriftsteller Nachrichten von denverschiedenen Linien des Geschlechts der von dem Bussclie. BehrensIlistor. und Beschreibung des Hauses von Steinberg, im Anhange No5.Gaulle, I. S. 224. u. f. Seiferts Genealogie adeliger Eltern und Kin-der, Tafel 43 — 59. Sinapius, II., Seite 558. Das Wappen gebenSiebmacher, I. Till. S. 58. 185. 187. No. 12. IV. Till. Seite 27, undvon Meding, No. 133 und 135.
Busse, die Herren von.
König Friedrich II. erhob am 13. September 1748 den Geheimen-rath und ersten Director bei der Glogauschen Kriegs- und Doinainen-Kainmer, Christoph Busse, in den Adelstand. Diese Familie besitztmehrere Güter in Schlesien, sowohl im Oelsischen, wie im Mie-litzsch- und Glogauschen, dort namentlich Weidenbach bei Bernstadt,und bei Mielitzsch Wangerzinover. Auch in Westprenssen ist sie be-gütert; liier besitzt sie polnisch Halbeck im Kreise Deutsch-Krone.Viele Mitglieder der Familie dienen in unserm Heere, namentlich dieObersten von Busse, zwei Brüder, von denen einer Commandern' des16. Infanterieregiments zu Düsseldorf, der andere aber Commandeurdes 7ten Landwehr-Regiments in Jauer ist. Der Letztere erwarb sichbei Ligny das eiserne Kreuz Ister Ciasse, der Erstere aber im Ge-fechte bei Löbnitz das eiserne Kreuz 2ter Classe. Das dieser Familieverliehene Wappen besteht aus einem der Länge nach getheilten Schil-de. In der rechten silbernen Hälfte ist der Hals eines schwarzen ge-krönten Adlers, mit vorgestreckter rotlier Zunge dargestellt; in demlinken rothen Felde stehen drei schwimmende goldene Fische (Butten)unter einander. Auf dem Helme ist ein schwarzer Adlerllug ange-bracht.
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