Bullot — Biirgliaus.
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Bullot, die Herren von.
König Friedlich IT. ertheilte dem Dnviil Abraham Jean Bullot inNeufchatel am 16. November 1709 einen, Adelsbrief, und Se. Majes-tät verliehen ihm bei dieser Gelegenheit zum Wappen ein ovales miteinem goldenen Kranze eingefasstes blaues Schild, in welchem ein sil-berner Querbalken, dessen Spitze bis zur Mitte reicht, in der un-tern Hälfte gelegt ist; über demselben stehen zwei goldene Adler mitausgebreiteten Flügeln, und unter demselben eine goldene Lilie. Aufdem ungekrönten Helme aber zwei schwarze Adler. Zwei Einhörnersind zu Schildhaltern gewählt worden.
B u r c Ii Ii a r d, d ie Herren von.
Eine adelige Familie dieses Namens besitzt die Güter Theer-wisch bei Wolken im Kreise Ottelsburg, in der Provinz Preussen. Eingleichnamiges adeliges Geschlecht war in frühem Zeiten bei Breslauin Schlesien begütert; es schrieb sich jedoch Burghard. Die GüterKauer und Born gehörten ihm, und es führte ein Wappenschild, indem aus den obern Ecken 2 krumme Linien in eine Spitze gezogenwaren, die es dreimal theilten und zwar in ein weisses Feld in derMitte, in welchem ein grüner Berg und auf diesem ein rother Thurmdargestellt war; im obern gelben Theile sprang ein rother Hirsch auf,und im hintern schwarzen Theile ein weisser Hirsch. Auf dem Helmestand der Hals und der Kopf eines Hirsches, in roth, weiss und gelbabgetlieilt.
B u r g Ii a g c n, die Herren von.
Eine märkische Familie, von der zu verschiedenen Zeiten Mit-glieder im preussischen Heere und auch im Civildienste gestanden ha-ben. Ein Major v. Burghagen stand bei dem 4ten Dragoner-Regi-ment, und hat sich als militairischer Schriftsteller bekannt gemacht.Elin anderer v. B. diente bis zum Jahre 1806 als Premier-Lieutenantim Dragonerregiment v. Irwing und wurde im Jahre 1807 als Capitainder 1. Dragoner-Garde mit Pension dimittirt. Der erstere erhielt imJahre 1814 den Johanniterorden.
Biirgliaus, tlic Grafen und Herren von.
Die Grafen von Burghaus stammen ursprünglich aus Baiern, undverehren mit dem jetzigen königlichen baierschen Hause in Luitpoldeinen gemeinschaftlichen Stammvater Sie zerfallen nach HankensWerke „de Imperii romani comitibus Burghausis," in sechs Stammli-nien. Hierher gehört nur die sechste derselben, die um das Jahr 1353nach Schlesien kam, wo Friedrich Freiherr von Burghausen aus Böh-men kommend, sich niederliess, und als der schlesische erste Burg-haus vielfach erwähnt wird. Die Freiherren von Burghaus beses-sen früher die Herrschaften Stolz bei Frankenstein und Kupferbergbei Hirschberg. Nildas Conrad, Freiherr von Burghaus, erhob Kai-ser Leopold 1. am 1. Septb. 1091 in den Reichsgrafenstand, den dieVorfahren schon früher bekleidet hatten. Die Geschichte des HausesBurghaus, in sofern sie sich auf die schlesische Linie von Friedrichbis Niklas Conrad bezieht, bildet den 9. Tlieil des oben erwähnten