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1 (1842) A - D
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Biilgrin.

ken auf dem grossen Mittelmeere vollbracht. Biese Linie ist 165? mitAndreas , Ifofmarschall, ausgestorben und besass zahlreiche Lehngiiterunter andern auch Nering, Gleviz, Dorow, Vesecow u. s. w.

Die andere Linie ansässig auf dein Gute Buggenhagen bei Las-sau, im ehemaligen schwedischen Pommern, wurde weiter fortge-pflanzt durch Joachim v. B., welcher um das Jahr 1510 lebte. Hier-aus ist hervorgegangen Baiser von Buggenhagen ; er looste mit seinemBruder Ilenn in;/ um das alte Stammlehn Buggenhagen, und letzterererhielt es. Von dieser Zeit an, bis jetzt, ist gedachtes Gut ein Be-sitz der Nachkommen des Henning geblieben, und macht nun nebstden Gütern Willerswalde, Klotzow, Ciissow, Wangelkow und Dam-beck die Kesitztkiimer der noch jetzt in Pommern ansässigen Familiev, Buggenhagen aus; diese besteht aus dem Haupte derselben, KarlFelix Bernhard v. B. auf Willerswalde und seilten beiden HalbbrüdernFrans v. B. auf Ciissow und Ernst v. B, auf Klotzow, nebst ihrenSühnen.

Unter die Nachkommen des Balzer von Buggenhagen gehörte derStaatsminister Julius Emst von Buggenhagen. Kr besass die GüterPapitz und Kuben im Kottbuser Kreise, den Rittersitz Bürenkamp imCievischen und das Drostenamt lluyssen im llanöverschen, oder in Ost-friesland. Er starb 1806 auf seinem Gute Papitz. Gegenwärtig sindnur zwei männliche Nachkommen dieses Zweiges, nämlich die Enkeldes gedachten Ministers: Melchior Julius von Buggenhagen auf Bae-renkamp und Dellien Er7ist v. Buggenhagen, vorhanden.

Die Familie v. Buggenhagen führt zum Wappen, im silbernenSchilde zwei schwarze Falkenlliigel auf gelben Füssen und auf demHelme zweierlei Federn, davon die zur rechten abgestutzt, die zurlinken sich aber rund in einen Bogen biegen. Nachrichten über dieseFamilie findet man in Ganhe, I. S. 206. u. f., Micrälius, I, S. 473.Schwarzens poinmersche Lehnhist. S. 1138. Das Wappen giebt Sieb-macher, 1. Till. S. 178. u. III. 'i'lil. S. 105.; v. Meding aber beschreibtes im II. Tbl. No. 138. Auch Klaproth giebt eine kurze Biogra-phie des erwähnten Ministers Julius Ernst v, B. Seite 574.

Bulgrin, auch Bulgarin, die Herren von.

Ein altes pommersches Geschlecht, dessen Stammvater der Beichs-ritter Schwanto Bartho war. Paul v. B. ermordete seinen BruderBerthes, holte sich bei St. Jacob zu Compostella in Spanien Ablass, undliess sich darauf am Fusse des Gollerberges nieder. Joachim v. B.war Kanzler in Schweden. Albertus v. B. um das Jahr 1540 Kanz-ler zu Camin und Canonicus zu Colberg. Frans v. B. auf Niien-hagen und Strietz war Gesandter am braunschweigschen Ilofe, undstarb 1626. Mit seinem Enkel Frans Andreas v. B., starb im Jahre1658 das reiche und angesehene Geschlecht der v. B. aus. M. s. Cro-merus liber. III. p. 2. Micrälius a. v. St. Gauhe, I. S.222. Das Wap-pen der erloschenen Familie giebt Siebmacher, III. Bd. S. 158. Eszeigt im silbernen Schilde, das von einer rothen Strasse in der Mittegctheilt, 2 über einander stehende, im Laufe begriffene rotlie, ge-krönte Pferde und auf dem Helme einen rothen Bund, auf dem 3 mitden Spitzen nach oben gekehrte Schwerter stehen.