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1 (1842) A - D
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Brinckeii.

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v. Ii. war um das Jaliv 1660 Landrath im Krzstil'te Magdeburg;und dein Russow Joachim v. Brietzke gehörte das Gut Viesen heiMagdeburg. Caspar Friedrich v. Brietzke, der Stainmherr der Linie,welcher sich nach Trier gewendet hatte, starb als kur-trierscher Geh.Bath im Jahre 1685. Ein Sohn von ihm, Johann Karl, war Comthurdes deutschen Ordens. Ifans Christian v. Brietzke gelangte zurWürde eines preuss. General-Lieutenants und Chef eines Intänterie-Kegiments. Kr war der Sohn des oben erwähnten Bussow Joachimv. Brietzke auf Viesen, er starb am 13. October 1783 zu Wesel. Inder Gegenwart besitzt Friedrich v. Brietzke das Gut Warchau beiPlaue an der Havel. Kr wurde im Jahre 1823 zum Kitter des Jo-hanniter-Ordens ernannt. Ein Lieutenant v. Brietzke, der gegenwär-tig eine Anstellung in der Civil-Administration hat, erwarb sich beiWavre das eiserne Kreuz 2ter Classe. Man lindet Nachrichten überdieses Geschlecht in Beckmanns anhalt. Iiistor. VII. Till. S. 207.Gauhe I. S. 187. Grundmanns Vers. e. Ukermärks Adelsh. und Sieb-macher giebt deren Wappen I. S. 174. Ks zeigt im silbernen Feldeeinen rothen sechseckigen Stern und auf dem mit einem Bunde be-deckten Helme stehen drei Straussfedern, die beiden äussern in rolhund die in der Mitte in Silber.

Brincken, die Freiherren und Herren v. d.

Sie stammen aus Westphalen, wo in dem Osnabriickschen AmteIburg ihr Stammsitz gleichen Namens gelegen gewesen ist. Ihre Ab-stammung von den aus der ältern Geschichte des Bisthums bekanntenDynasten zu Holte, welche nach der im Jahre 1144 erfolgten Zerstö-rung ihrer Burg durch den Bischof Philipp von Osnabrück, das HausBrincke erbaut, und in der Folge davon den Namen angenommen ha-ben sollen, wie in Zedlers Univers. Bd. III. umständlich angeführtwird, ist nicht mehr diplomatisch genau zu erweisen, obgleich der Ge-schichtschreiber Justus Moser, als Consulent der Familie in einemRechtsstreite, sie für richtig erklärt hat, und eine Stelle in ErdwinErdnianns alter osnabrückscher Chronik (pag. 211. der MeibomschenAusgabe) ersehen lässt, dass um das Jahr 1180 Fit ihn , eine Tochteraus diesem Geschlechte und vermählt an, den Grafen Simon zu Tek-lenburg, von ihren Gütern zu Brincke dem neugestifteten KlosterOesede Schenkungen verliehen hat; daraus also eine Connexität derFamilien und Besitzungen hervorgeht. Conradus de Brincken, welcherin einer Urkunde des 12. Jahrhunderts (abgedruckt in Nik. Kindlin-gers Münsterschen Beiträgen, III. Bd., 2. Abtheilung, S. 37) erwähntwird, ist der erste des Stammes, so weit er aus Diplomen bekanntist. An der Eroberung der Ostsee-Provinzen im 14. und (5. Jahr-hunderte nahmen auch, nach Spangenbergs Adelsspiegel II. v. II. p. 117,Glieder dieser Familie thätigen Antheil, und gründeten in Curland einausgebreitetes, durch Majorate und sonstige Besitzungen ansehnlichbegütertes Geschlecht, welches statt des ältern, einen dreifachen Bergenthaltenden Wappens drei silberne Kosen im blauen Felde führt.Die in Westphalen zurückgebliebene Branche war später im Lippe-schen ansässig, und scheint mit dem Freiherrn Arthur v. d. Brinckenim Jahre 1826 ausgestorben zu sein. Die im Preussischen derma-len lebenden Glieder dieser Familie stammen von dem kurländischenZweige, aus dem Hause Wonnen und Nilten; sowie auch der imJahre 1791 verstorbene kaiserl. königi. Feldmarschall - Lieutenant,Jacob Friedrich Freiherr v. d. Brincken, Inhaber des böhmischen In-