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Brion
Brixen.
fanterie- Regiments No. 18. (jetzt Gr. Vetter v. Lilienberg). — Inpreussisclien Diensten stehen gegenwärtig ans diesem alten und vor-nehmen Geschlechte der Major und Landstallmeister zu Zirke, v. d.Brincken, vermählt mit einer Tochter des verstorbenen Staatsministersvon Motz, — und der Regierungs-Rath v. d. Brincken in Frank-furt a. d. O.
Ein vor uns liegender Abdruck des von Brinckenschen Wappensstellt im blauen Schilde drei goldene Rosen, und auf dem Helme,zwischen einem Adlerfinge eine eben solche Rose dar. In einem an-dern Abdrucke sind es drei Sterne. Siebmacher giebt I. Bd. S. 190.unter dem westphälischen Adel ein anderes von der Brinckensches Wap-pen, ganz verschieden von dem ersten. — Gauhe erwähnt diese Fa-milie 1. Rd. S. 187 u. s. w.; Seifert in der Genealog, adeliger Elternund Kinder, Tafel 40, und von Hellbach nennt das Geschlecht 1. Bd.S. 190 fälschlich Brink oder Brink.
Brion, die Herren von.
Aus dieser zur Zeit der Religions-Unruhen in die brandenburgi-schen Staaten gekommenen altadeligen französischen Familie tratJaque de Brion de Lux im Jahre 168b in den Kriegsdienst, war 1718Generalmajor, 17'22 Commandant von Memel und starb daselbst am124. April 1728. Seine Gemahlin war Charlotte Florentine von Do-brzikowska und Maliowa aus dem Hause Blumerode in Schlesien, unddie Tochter aus dieser Ehe, Charlotte Elisabeth, starb unverehelichtam 12. Januar 1788 zu Festenberg in Schlesien.
Brixen, die Herren von.
Wir finden diese Familie auch unter dem Namen Brix in derschlesischen Ritterschaft aufgeführt. So erwähnt sie auch SinapiusII. Bd. S. 551, wo sie als Besitzer des Städtchens Zauditz und derGüter Bielau und KI. Peterwitz aufgeführt werden. Es haben seitlängern Zeiten schon Mitglieder dieser Familie im preussisclien Heeregestanden , und noch in der Gegenwart dienen mehrere Subaltern-offiziere in demselben; namentlich: die Söhne des erwähnten Gene-rals: Emil Friedrich Karl und Kurl Cujus W ilhelm v. Brixen. Beideim 2ten Garde - Regiment. Das Haupt der Familie, Hans v. Brixen,war der als General-Major a. D. im Monat Januar 1836 zu Dortmundin Westphalen verstorbene hochverdiente Freiherr!, Commandant inStettin und insbesondere des Forts Prenssen. Es hatte sich der-selbe durch seine Tapferkeit schon im Jahre 1793 auf der Gustavs-burg den Verdienstorden erworben, und im Jahre 1832 verlieh ihmSe. Majestät den rothen Adlerorden III. Classe. —Ein Herr v. Brixenist gegenwärtig Forst - Inspector zu Ciistrin; er erwarb sich in derSchlacht bei Leipzig das eiserne Kreuz. Gestorben sind Karl v.Brixen als Amtshauptmann zu Otmachau und Vincens v. Brixen alsMarschcommissarius zu Ratibor. Von dem Wappen der Familie v.Brixen liegt uns ein Abdruck vor, welcher im blauen Schilde 2 10-the Querbalken, und unter diesen einen sechseckigen goldenen Sterndarstellt. Derselbe Stern stellt auch zwischen dem Adlerfluge aufdem Helme.