Bredcrlow — Bredow.
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Uechtritz diplom. Nachrichten; Ilcllhach, 1. Bd. S. 182. 11. s. f.; derGebrüder llans und Karl von Schöning geschichtl. Nachrichten des Ge-schlechts der von Schöning, Seile 73. No. 18.
Bredcrlow, die Herren von.
Sie gehören eigentlich zu dem ältesten Adel Pommerns, wohin sieans Sachsen und Hannover gekommen sein sollen. Micrälius nenntsie auch eine brandenb. Familie. Goswin v, 11. vertheidigte ritterlichim Jahre 1414 das Schloss Heilten (in. s. Munal. Pommerland., wieunten S. 409.). In jener Provinz besassen sie mehrere Güter, wieWarsin und Garz im Kreise Pyrilz. Friedrich Wilhelm und HansFriedrich v. Bredcrlow verkauften ihre Besitzungen in Pommern imJahre 1719 an Hans v. Greifen berge, dagegen erwarben sie ansehnli-che Güter in Ost[>reussen. Hier besitzt gegenwärtig Hans v. Bredcr-low, Hauptmann in d. Armee und Bitter des eisernen Kreuzes und desJohanniter-Ordens, die Güter seiner verstorbenen Mutter Karoline v.Pogwisch, Gr. Salau und Zubehör bei Domnau, im lleg.-Bez. Kö-nigsberg und ist mit einer Freiiii v. Zedlitz-Neukirch vermählt. Vonseinen Brüdern ist Goswin v. B. Landrath des Kreises Friedland, Kit-ter des eisernen Kreuzes und Johanniter-Ritter, Bonaventura v. B.,vermählt mit einer v. Branconi, Major, Bitter des eisernen Kreuzes,Johanniter Ritter u. s. w., und Ernst v. Bredcrlow Hauptmann, DasWappen Derer v. J3. zeigt in einem unten zugespitzten silbernen Schil-de einen grünen Ast mit drei rothen Bosen und auf dem Helme einorothe Jungfrau mit drei Federbüscheln (roth, weiss, gelb), welche dieHände über den Kopf hält und lange herabhängende Ilaare hat. DieHelindecken sind blau, silber und roth. M. s. Brüggemann I. Bd.11. llauptst. u. '1. Bil. S. 142. Angeli Mälk. Chronik S. 193. Micräl.S. 4ö9. Gaulle, 1. Bd. S. 179. Beruh. Lud. Beckmanns diplom. Bran-denburg. in Vol.I. noctium Joachim, p. 112., v.HellLach, l.Bd. S.1K6.Das Wappen giebt Siebmacher, III. S. 1(35. und Meding, III. No. 102.Der erstere beschreibt auch l.Bd. p. 171. unter den sächsischen Wappendas einer Familie v. Brederlo mit andern Bildern, also im Wappenund in der Schreibart verschieden.
B r e (1 o w , die Grafen von.
Bredow, Hübet,
Trmll und Wedel,
Musslen in den schwersten ZeitenVor das Reich zu l'elde liegen.
Bredow, Italiel,
Trodt und WeiletWagten namhaftBrust und Schadet.
(Aus einer allen I,eichenpredigt.)
Dieses uralte Geschlecht stammt ans der niederländischen StadtBreda, und man lindet es daher auch in alten Urkunden oft Bredaund Breilau geschrieben. Die Zeit, in welcher die v. B. in diediesseitigen Lande gekommen sind, wird verschieden angegeben. Ei-nige Schriftsteller lassen sie in die Periode Karls des Grossen , anderein die Heinrichs des Vogelstellers lallen; von dem letztem Kaiser sol-len sie zur Bezwingung der Wenden um das Jahr 729 in die Markengezogen worden sein, und mit ihnen zugleich sind die Blumenthafs,