Braunschweig.
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selben Linie gehörte auch Zöthen, Märzdorf, Harpersdorf im Gold-bergschen. Eine zweite Linie waren die Ii. v. Döring, denen Döring,Netschitz und Iiielitz im Glogauischen gehörte, auch Altschau, Sei-fersdorf, Neusorge und viele andere Güter waren in ihren Händen.In der preuss. Armee sind zwei aus diesem Gesclilechte zu hohen mi-litairischen Würden gelangt. Sie gehörten der Linie an , die sich indem Fiirstenthume Anhalt-Göthen niedergelassen hat. — Es warAutjusl W ilhelm v. 13., der am 28. Juni 1770 zu Gr. Glogau als Ge-neral-Lieutenant, Chef eines Füsilier-Regiments und Kitter des Or-dens pour le merite starb; und Heinrich Gottluh v. 13 , der als königl.preuss. General - Lieutenant der Infanterie, Chef eines Regiments zuFuss, Commandant der Residenz Berlin und Ritter des schwarzen Ad-lerordens im Jahre 1790 gestorben ist. Er trug noch eine Kugel imKörper, die er in der Schlacht hei Zorndorf erhalten hatte. Er warmit einer v. Bornstädt vermählt, und hinterliess von derselben einenSohn, der in dem Regiment v. Knobelsdorf als Hauptmann stand undmit einem Fräulein v. WistholF, aus Mecklenburg, vermählt war. Vonden übrigen adeligen Familien dieses Namens gehört noch eine hierher,die das Gut Gispersleben bei Erfurt besass, und nach dein Verkaufdesselben an den Erfurter Magistrat lange Zeit keinen Gebrauch mehrvon ihrem Adel machte, ihn später aber wieder aufnahm. Am Rheinbelinden sich ebenfalls noch Herren v. 13., namentlich der fiirstl. Neu-wiedsche Hofmarschall v. 13 , der im Monat Mai 18.30 den rothen Ad-lerorden dritter Classe erhielt, nachdem er schon im Jahre 1831 denJohanniterorden erhalten hatte. Er stand früher im preuss. Kriegs-dienste, und hatte sich in der Schlacht an der Katzbach das eiserneKreuz erworben. Ein Bruder von ihm war im Jahre 1828 Major undCommandern- des 1. Bataillons vom 29. Landwehr-Regiment zu Neu-wied, ist jetzt Obristlieutenant a. D., und hat sich bei Ligny daseiserne Kreuz erster Classe erworben. Das Wappen der schlesischenHerren v. B. zeigte im silbernen Schilde drei rotlie Wecken, die inForm eines Triangels zusammenstossen. Auf dem Helme standen zwi-schen 3 mit den Köpfen zusammenstossenden, herabspringenden Fo-rellen, zwei weisse Straussfedern. Als Geory Braun v. Ottendorf aufWartenberg, nachmals Kammerpräsident in Schlesien, von dem KaiserFerdinand I. in den Freiherrenstand erhoben wurde, ward das Wappenmit einem aufrechtstehenden Löwen vermehrt, und als diese Erhebungim Jahre 1099 erneuert wurde, ward ein zweiter Helm demselben zu-gefügt. Ueber die schlesische Familie sehe man Gauhe, I. S. 175.Sinap., I. S. 175—178. Siebmacher giebt das Wappen I. S. 62. Gauhebeschreibt die anhaltsche Familie 1. S. 170. — Ernst Braun wurdeim Jahre 18.35, mit der Beilegung des Namens B. von Schwanenfehlund des v. S.schen Wappens, in den Adelstand eihoben. Er ist Ritt-meister v. d. A. und Herr auf Seubersdorf.
Braunscliweig, die Herren von.
Eine pommersche Familie, welche am 12. November 1618 vomKaiser geadelt und von dem Kurfürsten Friedrich Wilhelm am 20.AprU 1008 anerkannt worden ist. Diese Familie besitzt noch gegen-wärtig , oder besass wenigstens noch in der neuesten Zeit Güter inPommern und Preussen. In Pommern war namentlich Carwin ein vonBraunschweigsches Gut, welches durch Erbschaft von den v. Damitzan die v. B. gekommen war. Es ererbte dasselbe nämlich ChristianFriedrich v. B., der Sohn Christians v. B. und einer v.Damitz. Er starbim October 1787 als General-Major und Chef eines Kürassier-Regi-