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1 (1842) A - D
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Bniiiiiuuin — Brau».

Mitglieder im Militair-und Civildiensle mehrerer Könige ausgezeichnet, na-mentlich im Militairdienste. Ludwig Matthias Nathaniel Göttlich v.B., derSohn des in der Artillerie als Major gestandenen, und an den in der Schlachtbei Collin empfangenen Wunden verstorbenen v. B., welcher sich na-mentlich in der Rheincampagne vor Mainz, und in den Jahren 1800und 1807 als zweiter Commandant von Danzig ausgezeichnet hat. Erstarb als General-Lieutenant, Commandant von Berlin, Chef derGensd'armerie, Ritter des grossen rothen Adlerordens mit Eichenlaub,des Ordens pour le inerite u.s.w., am 19. Januar 1827. Seilte zu Ber-lin noch lebende Wittwe ist eine Schwester des verstorbenen berühmtenFeldmarschalls Grafen Kleist von Nollendorf.— Im Jahre 1804 war einHerr v. B. Landstallmeister des Friedrich-Wilhelins-Gestiits bei Neu-stadt a.d. Dosse. In der Gegenwart lebt zu Berlin der Präsident a.D.und Ritter des rothen Adler-Ordens zweiter Classe, v. B., der Vatermehrerer Söhne, von denen der älteste der königl. General-Major undCommandern- der ersten Garde-Cavallerie-Brigade zu Potsdam, Herrv. ß. ist. Derselbe erhielt im Jahre 1814 das eiserne Kreuz ersterClasse. Ein jüngerer Sohn ist der königl. Justizrath Herr v. B. zuBerlin. Was das Wappen dieser Familie betrifft, so giebt es Sieb-macher im 1. Tide. S. 56, und v. Meding beschreibt es im II. Tille.S. 117 und im III. Tille. S. 837. Es ist ein aufspringender schwarzerHirsch im silbernen Schilde. Derselbe hat rothe Geweihe. Auf demHelme steht ein schwarzer halber Mond , der seine Spitzen gegen denHelm kehrt. Sinapius sagt: der Urheber dieser hochadeligen Familiein Polen soll eine sonderbare Leibesstärke gezeigt haben, indem ereinen springenden Hirsch bei den Geweihen ergriffen und eins davonabgebrochen habe, wie wirklich auch der Hirsch im SiebmacherschenWappenbuche dargestellt ist. Ausser den oben angedeuteten Genea-logen Schlesiens, Schickfuss, Spener, Bucelin, berichtet Sinapius imI. Tille. S. 292 und im II. Tille. S. 543, ferner Lucä, S. 1700, undGaulie, S. 174 über diese Familie.

Brau 111 an n , Frau von.

- In dem Kreise und in der Gemeinde Neuss, des Regierungs-Be-zirks Düsseldorf, besitzt Dorothea v. Brau mann, geborne v. Mellius, dasHaus S lii.uin.

Braun, die Freiherren und Herren von.

Diese alte, zum Tlieil freiherrliche Familie kommt zum Theilschon seit 1573 in den Marken, Schlesien, Sachsen, lilsass und im An-lialtschen vor. In Schlesien besass die freiherrliche Linie vor Zeitensehr grosse Besitzungen, in der Gegenwart aber ist dieselbe erloschen.Nur in weiblicher Linie gehört ihr die Wittwe des im Jahre 1836 ver-storbenen Generals der Cavallerie v. Döllschütz an. Dagegen sind inPreussen noch Mitglieder des alten Geschlechtes begütert, namentlichbesitzen sie die Güter Perschein, Neudten, Palpaech u. s. w. im Re-gierungsbezirke Königsberg. Zu Colberg lebt der Justizrath und Land-end Stadtgericlits-Director v. B., und im 9ten Landwehrregiment stehtein Lieutenant v. B. Die erloschene Linie der schlesischen Freiher-ren v. B. besass namentlich die Herrschaften Wartenberg und ßralin,ferner die Güter Biegnitz, Gräditz, Ottendorf, Katzenau u.s.w. u.s.w.Sie zerfielen in die Linie zu Zöllnich und Zollten; aus derselben istdie erwähnte Generalin v. Döllschütz auf Zöllnick bei Freistadt. Der-