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1 (1842) A - D
Entstehung
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Boreiitin — Born.

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pius erwähnt die schlesischen Borcke 1. Bd. S. 282. und 2. Bd. S. 532.Siebmacher giebt im 1. Tbl. S. 70, v. Meding im 3. Tbl. No. 85. dieoben beschriebenen Wappen.

B o r c n t i ii, die Herren von.

Diese sehr alte pommersche Familie besass im Kreise AnclamRieth und Albrechtsdorf, Glin und Putzar, auch Heidebreck bei Plate,Ernst Ludwig v. B. auf Heidebreck war der Letzte seines Stammes.Sein Solln Johann Joseph ging in kaiserliche Dienste, nahm da-selbst ilie römisch-katholische Religion an, und nachdem er seinediesseitigen Besitzungen verkauft hatte, erwarb er ansehnliche Güterin Mähren; es erlosch aber mit ihm auch daselbst das alte Haus derBorentin gänzlich. Ein Umstand, der an Grillparzers Trauerspiel, dieAhnfrau, deutlich erinnert.

Borgstede, die Herren von.

Der vortragende geheime Finanzrath im General - Directorium,Borgstede ist in den Adelstand erhoben und ihm folgendes Wappenbeigelegt worden: Im blauen Felde steht auf einem grünen Hügeleine aus einem Mittelthurme und zwei kleinern Seitenthiirmen beste-hende Burg. Auf dem mit einem Bunde bedeckten Helme zeigt sichauf einer goldenen Mauer zwischen einer blauen und einer schwarzenStraussfeder, ein vierter Thurm. In der Gegenwart besitzt August v.Borgstede, der Sohn des verstorbenen Geh. Rath v. ß., die GüterRörchen, Elisenthal, Friedrichwilhelmthal u. s. w. im poinmerschenKreise Naugardt.

Borker, die Herren von.

König Friedrich II. ernannte am 15. Juni 1773 den damaligenLieutenant im Dragonerregiment v. Meier, Johann Gottfried Diel. Bor-ker, zum Edelmann. Es wurde ihm zugleich folgendes Wappen ver-liehen: Ein von oben nach unten gespaltenes Schild, in der rechtenblauen Hälfte erblickt man einen silbernen Pfeil, in der linken weis-sen Hälfte drei goldene Sterne und zwei rothe Balken. Aus dem ge-krönten Helme steigt der obere Theil eines schwarzen Rosses empor.M. s. preuss. Wappenb. 2. Bd. S. 86.

Born, die Herren von.

Sie gehören ebenfalls dem alten Adel in Pommern an, wo sienamentlich Lestin und Dametz im alten Fiirstenthuine Camin, Liimzow,im Kreise Neustettin u. s. w. besassen. Micraelius führt sie ebenfallsan verschiedenen Orten an. Siebmacher (III. Till., Seite J05J und vonMeding (II. N. 106) geben das Wappen. Eben so auch Briiggemann1. B. 11. Hauptstiick. Das Schild ist unten zugespitzt und v-on blauerFarbe, es ist darin ein, mit den Spitzen nach oben gerichteter halberMond, und auf jeder dieser beiden Spitzen ein sechseckiger goldenerStern sichtbar, auf dem gekrönten Helme stehen drei Straussfedern.Die v. Born bei Liimzow führten ein ganz anderes Wappen, nämlichdrei Rosen im blauen Schilde, die auf einem schräg liegenden Balkenangebracht sind, und auf dem Helme zwei Adlerflügel.