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1 (1842) A - D
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Bornack — Bornstedt.

Bornack, die Herren von.

Unter dem Namen Borganius v. Bornack erhob der König Fried-rich Wilhelm II. am 15. October 1786 den Besitzer des Gutes Klein-Tschontkawe, Paul Friedrich Bornack, in den Adelstand. Das dieserFamilie bei ihrer Erhebung in den Adelstand beigelegte Wappen zeigtim silbernen Schilde einen gegen die rechte Seite von einem griinenHügel aufspringenden goldenen Edelhirsch, mit hinten tief niedersin-kendem Geweih. Auf dem gekrönten Turnierhelme steht zwischen zweiAdleril'ugeln derselbe aufspringende Hirsch.

Borne, die Herren v. d.

Schon im Jahre 1607 starb dieses uralte, in Pommern und Preus-sen verbreitet gewesene adelige Geschlecht aus. Micrälius erwähnt esan verschiedenen Stellen in seinem Pommerland; Gauhe giebt davonI. Bd. Seite 151, das neue genealog. Handbuch vom Jahre 1777, Seite174 u. s. w., von Hellbach 1 Bd., Seite 168 Nachricht.

Borncfeld, die Herren von.

Diese Familie stammt aus Mecklenburg, wo ihr Stammhaus Prie-zen liegt. Bocchcl Paul v. Bornefehl kam 1695 nach Schlesien undbekleidete bei dem Herzoge Karl Friedrich von Oels das Amt einesOberhofineisters und Kammerdirectors; er starb kinderlos am 22. Ja-nuar 1708 mit Hinterlassung einer für seine Zeit kostbaren Bibliothek.Sinapius, II. Bd. Seite 538.

Bornen, die Herren von.

Trotz der Aehnlichkeit des Namens sind sie verschieden mit Denenv.Born oder Borne, wie das Wappen zeigt, das Siebmacher, III. S. 165,und von Meding, II. Till. S. 107 giebt.

Bornstedt (Bornstedt), die Herren von.

Das uralte Geschlecht Derer von Bornstedt, welches in den Mar-ken , in Sachsen , im Anhaltschen und in Böhmen begütert oder an-sässig war, stammt aus der Umgegend von Eisleben und Hornhausen.Man unterscheidet drei Hauptlinien, die sämmtlich verschiedene "Wap-pen haben. Uebrigens zählten sie viele Autoren , namentlich Spener,Schickfuss, Henel, Bucelin und Sinapius, zum schlesischen Adel, undder Freiherr von Abschatz in seinem Bardenliede, zu den Rittern deralten Quaden und Lygier; m. s. Sinapius, 1. Till. S. 1091. Der unsbekannt gewordene erste Bornstädt wird Escius (Esicus) de Burnen-stade genannt; er lebte in der Mitte des 12. Jahrhunderts. In derNeumark-waren die Bornstedt mit den Gütern Kalzig, Wugarlen, Bü-litz, Lauchstedt, Ostrow, Lochow und Ciistrinchen, im FiirstenthumeHalberstadt mit Hornhausen, und im Mansfeldschen mit Pohlitz be-lehnt. Zu allen Zeiten haben zahlreiche Mitglieder dieser Familienin den verschiedenen deutschen Heeren mit grosser Auszeichnung ge-dient und viele haben hohe militairische Würden erlangt, nament-lich wurden im königl. preussisclien Dienste Bernhard Heinrich von