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Borck.
ten General-Feldmarschajls, starb als königl. preuss. Ge-neral von der Cavallerie, nachdem er früher Oberhofmei-ster des hochseligen Königs Friedrich Wilhelm II. gewe-sen war, zu Stargord am 17. April 1785.
15) Göttlich Matthias Siegfried v. Borck, Chef eines Drago-nerregiments, nahm seinen Abschied im Jahre 1790.
16) Ein Generallientenant und Chef eines Infanterie-Re-giments, das in Stettiir in Garnison stand, Borke starb
im Frühjahr 1806.
17) N. N. v. Borck, General - Major lind früher Comman-dern - des neumärk. Dragoner-Regiments, starb am 15.
Februar 182?.
18) j V. N. v. Borck auf Wangerin in Pommern, starb wahr-scheinlich als der letzte Ollizier, welcher an der Schlachtbei Collin Theil genommen hatte, im 90. Jahre seines Al-ters und nach 71 jährigen Leiden an sieben in jenem ver-hängnissvollen Kampfe erhaltenen Kopfwunden, im No-vember 1828.
19) N. N. v. Borck, Generallieutenant und Divisions - Com-inandeur zu Stargard, starb 1830.
In der Gegenwart dienen im preussischen Heere der Oberst undInspecteur der Ost- und Westpreussischen Festungs-lnspection, Herr v.Borck, der Major v. Borcke - ans dem Hause Wangerin, und ein 2terMajor v. Borke, Beide im ?0sten Infanterie - Regiment. Ferner mehrereandere Staabsolliziere und viele Subaltern - Offiziere, die sich theilsBorck, theils Borcke schreiben. Im Civildienste finden wir in der Ge-genwart nur einen Herrn v. Borcke, der im Jahr 1835 bei dem Land-end Stadtgericht zu Jacobsliagen in Pommern angestellt war.
Das ursprüngliche Familienwappen Derer v. Borck ist ein golde-ner Schild, in welchem sicli zwei über einander laufende rothe Wölfe,mit goldenen Kronen, goldenen Halsbändern und daran befindlichengoldenen Ringen befinden.
Der Schild ist mit einem blau und schwarz angelaufenen, mitgoldenen Bügeln, auch anhängendem gleichmässigen Kleinode gezier-ten Helme gedeckt, über welchem aus einer goldenen Krone ein ro-ther goldgekrönter Hirsch, mit den vordem Klauen auf dem Sprunge,bis an die hintern Schenkel hervorragt, welcher gleichfalls eingoldenes Halsband und einen Ring um hat, und dessen beide Stangenan dem Geweihe jede mit 4 Zinken versehen sind. Die Helmdeckensind auf beiden Seiten röth und gold. Das Wappen der beiden gräf-lichen Familien ist dem eben beschriebenen ganz ähnlich, aberverschieden von demselben ist, wie wir schon oben erwähnt ha-ben, das Wappen der Herrn von Borcke auf Brallentin. Diese füh-ren im silbernen Schilde und auf dem Helme ein halbes Hirschgeweihvon 6 Enden und 5 in einem halben Kranz über einander gestellterothe Rosen. M. s., was die Borcks im Pommern betrifft, Briigge-manns Beschreibung von Pommern, f. Bd. 2. Uauptst, u. II. Haupsst.Micraelius, Elzow, Hering, Rangow und andere Pommersch. Schrift-steller geben an verschiedenen Stellen Nachficht von diesem alten Ge-schlechte. Auch erwähnt es Gauhe im I. Tbl. S. 149. Zu Berlin er-schienen in der königl. Hofbuchdruckerei Additamente und Anmerkungenzum Stammbaume des Geschlechts der Borcke, 5| Bogen, und eine Ab-bildung des v. Borckschen Wappen mit der Ahnentafel giebt Hasse inseinen Nachrichten vom Johanniter-Orden; auch Pauli, im Lebengrosser Helden, 6. Tbl. S. 97 bis 116. giebt vielfache Nachrichten vondieser Familie. Seifert giebt ihre Stammtafel Till. 4. No. 5. Sina-