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1 (1842) A - D
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Bonuet.

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Friedrich II. eine Lebensgeschichte l.B. S. 216.) Zu höhern Würden inder Armee gelangten: Anselm Christoph v.Bonin, Cliet eines Infanterie-regiments, Commandant zu Magdeburg und Bitter des schwarzen Adler-ordens. Kr starb am 2. Mai 1755 zu Magdeburg. — Kasimir Wedigv. Bonin, ein Enkel Wedigs v. Bonin, der Kriegs-Commissarius unddes grossen Kurfürsten Gouverneur zu Stargard war, starb am 12.Sept. 1752. zu Landsberg' an der Warte als Generallieutenant, Chef ei-nes Dragonerregiments und Kitter des schwarzen Adlerordens, mit demKuhme, einer jener Helden gewesen zu sein, die besonders zu demglänzenden Siege bei Kesseldorf beigetragen haben. — Ein dritterGenerallieutenant von Bonin, der früher in dem Kegiment v. BlücherHusaren gestanden hatte, und zuletzt Commandeur einer Landwehr-brigade war, starb am 27. Octbr. 1822 im Pensionsstande. (M. s.Pantheon des preuss. Heeres vom Freiherrn v. Zedlitz.) Unter denSöhnen aus diesem Hause, die auf dem Bette der Ehre gefallen sind,war auch der Hauptmann v. Bonin, dessen Mutter eine Schwester desberühmten Feldmarschalls von Möllendorf war. Von diesem zum Er-ben seiner Güter erklärt, hat er mit Erlaubniss des Königs den Na-men Bonin v. Möllendorf angenommen. Er fiel am 27. August 1813in dem blutigen, für die märkische Landwehr so ehrenvollen Gefechtebei Löbnitz oder Ilagelsberg. Der Major v. Bonin auf Tauentzin isteiner der jetzt lebenden ältesten Ritter des Militair-Verdienstordens.Er erhielt denselben für das Gefecht bei Kirrweiler im Jahre 1793.Der Major v. Bonin, im Grenadier - Regiment Kaiser Alexander, er-warb sich vor Paris, und der Major und Adjutant des Kriegsministers,v. Bonin bei Belle-Aliiance das eiserne Kreuz Ister, und der Ober-präsident der Provinz Pommern v. Bonin, bei Bautzen, und der Kitt-meister v. Bonin bei Versailles das eiserne Kreuz 2ter Klasse. Ausser-dem schon erwähnten königl. Oberpräsidenten und Ritter v. Boninbefindet sich gegenwärtig im preussischen Civildienste Gustav v. Boninals Regierungsrath, ein anderer v. Bonin ist gegenwärtig Land- undStadtlichter zu Allenberg in Preussen; in der Armee befinden sichnoch gegenwärtig als Stabs- und Subaltern -Offiziere viele Mitgliederdieser Familie, allein im preuss. Gardecorps und in der Garnison zuBerlin belinden sich zehn Offiziere dieses Namens. Hermann v. Bonin,königl. preuss. Lieutenant, ist dem 24. August 1834 mit einer Enkel-tochter des verstorbenen Fürsten Blücher, Adolphine v. der Schulen-burg vermählt. M. s. diesen Artikel.

Das Wappen Derer v. Bonin giebt Siebmacher, Bd. III., S. 161.Es zeigt im ovalen rothen Schilde einen halben weissen, nach der lin-ken Seite gekehrten Widder, der oft aus einem Holzgeliechte (Horde)springt, oft fehlt auch die Horde (wie in dem oben angegebenenWappenbuche). Aus dem gekrönten Tnrnierhelme wächst dasselbeBild, das Laubwerk und dio Decken sind roth und Silber.

Bonn et, die Herren von.

Nikolaus von Bonnet ward um das Jahr 1656 Leibarzt des Kur-fürsten Friedrich Wilhelm, er erhielt von demselben den Titel einesKäthes. Durch ihn gelangte im Jahre 1656 der Vorschlag des schwe-dischen Senators Benoit Skytte, eine Stadt für die Gelehrten aller Na-tionen, unter dem Namen brandenburgische National-Universität derWissenschaften und Künste zu gründen, an den grossen Kurfürsten*).

*j Alan s. den Artikel v. Bunin.