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1 (1842) A - D
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Blumenkron — Blumentlial.

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wo sie sich Blumen nannten. Einer dieser Herren von Blumen liesssich in der Altmark nieder. Von seinen Nachkommen ging ein Zweignach Ostindien, und in der Gegenwart ist in dem preussischen Staateder Letzte des alten Stammes ein hochverdienter Staabsoffizier, derOberstlieutenant und Commandern: des 20. Landwehr-Regiments, Ritteretc. von Blumen, vermählt mit einem Fräulein von Unruh, Tochterdes im Jahre 1834 zu Berlin verstorbenen Generals a. D. von Unruh.Das von Blumensche Wappen besteht aus einem blauen und weissenSchilde, das ein horizontaler Balken in ein oben grösseres und untenkleineres Feld tlieilt. Im obern oder blauen Felde erblickt man zweiRosen am Stengel, im untern weissen zwei Sterne. Auf dem Helmezeigt sich ein gepanzerter Arm, der eine Rose hält.

Blumen krön, die Herren von.

Diese Familie gehörte dem österreichischen Schlesien an, dochbesass Friedrich Sigismund von Blumenkron auf Döbersdorf auch impreuss. Schlesien Grundeigenthum.

B1 ii m e n s t e i n, Herr von.

Den Namen Wilhelm Johann von Blumenstein führte in dempreussischen Heere ein Offizier, der in Frankreich geboren war undin dem Jahre 1782 hier Anstellung gesucht und gefunden hatte. Krdiente bis zum Hauptmann in dem Bataillon von Erichson der ober-schlesischen Fiiselier-Brigade, und hatte sich in der Schlacht bei Kai-serslautern (1794) den Verdienstorden erworben. Im Jahre 1807 wurdeer als Oberstlieutenant Vice-Commandant der Stadt und FestungGlaz. Im Befreiungskriege commandirte er vor Glogau, später wurdeer in dem königl. Artillerie-Corps angestellt, wo er bis zum Jahre 1821eine Brigade befehligte, in dein genannten Jahre aber ernannte ihnSe. Majestät zum Commandeur von Erfurt. Nach zwei Jahren trat ermit Pension in den Ruhestand. Er besass das Gut Conradswaldaubei Stroppen in Schlesien. Hier erfolgte am 14. December des Jahres1835 der Tod dieses verdienstvollen und kenntnissreichen Staabs-offiziers.

JBlumentkal, die Grafen, Freiherren u. Herren von.

Schon im Jahre 926 befanden sich die Ritter Blumentlial in derMark Brandenburg, um! - auch in l'reussen, Schlesien und Oesterreichsind oder waren sie ansässig und verbreitet. Doch sind die verschie-denen diesen Namen führenden Familien nicht alle mit einander ver-wandt. Nach Bucelin stammen sie aus Graubiindten, wo unweit Ilanzihr Familienschloss gelegen. Eine Linie erhielt nach der Schlacht beiMerseburg von dem König, Heinrich dem Vogler, die Güter Horstund Blumentlial. Nach Gundling besassen die von Blumenthal in derPriegnitz: Blumenthal, Horst, Dalhausen, Abbendorf, Krampfer, Sta-wenow u. s. w.; im Havellande: Paretz (jetzt ein königl. Lustschloss);im Lande Beeskow und Storkow: Falkenberg, und in Pommern: Qua-kenburg; im Kreise Rumnielsburg: Eysow, Kumerzieu u. s. w. InPommern ist auch Varzin das Eigenthum eines v. B.; ausserdem auch