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Blnmberg — Blumen.
Schlüssel «1er mecklenburgschen Linie. Auf dem Schilde stehen viergekrönte, mit Kleinoden versehene Turnierhelme. Auf dem erstenist das preussische Banner, mit dem eisernen Kreuze, auf dem zweitender Feldmarschallstab mit dem silbernen Schwerte und Lorbeerkranze,auf dem dritten sind die Schlüssel, und auf dem vierten der preus-sische Adler dargestellt. Zwei preussische Adler sind zu Schildhalterngewählt, und das Ganze ist von einem Hermelinmantel umgeben undmit der Fiirstenkrone bedeckt. Das Wappen der heutigen GrafenBlücher von Wahlstadt, welches dem verewigten Feldmarschall mitdem Grafendiplom vom 3. Juni 1814 beigelegt worden, ist dem vori-gen ganz gleich, nur deckt das Schild eine gräfliche Krone, und esfehlt demselben der Hermelinmantel und die Fiirstenkrone. Das Wap-pen des Grafen Blücher auf Finken ist ebenfalls quadrirt, und miteinem Herzschilde versehen. Im ersten und vierten rotlien Feldeliegen die Schlüssel der mecklenburgschen Blücher, im zweiten unddritten silbernen Felde stehen zwei Notenpulte, und in dem blauenHerzschilde der Buchstabe F. in Gold. Uebef dem mit einer Grafen-ltrone bedeckten Schilde steht ein ebenfalls mit einer solchen Kronebesetzter Helm, auf dem die iihers Kreuz gelegten Schlüssel ange-bracht sind. Ueber die Familie von Blücher geben folgende Schriftenund Schriftsteller Nachrichten. Micrälius S. 407. Westphalen in Mon.inedit. Theil III. Tabelle 6. und Theil IV. Tabelle 18. No. 15. Sieb-macher III. Tbl. S. 161. No. 1?. V. Till. S. 154. No. 5. Gauhe,I. Till. S. 119. Behr, Res Meklenburg. pag. 58. Klüver, S. 105,Dänisches Wappenbuch lstes Heft, pag. 62, von Horn's Guelfen-Orden,1823. —
Was den verewigten Feldmarschall Fürsten von Blücher be-trifft, so ist sein Leben in zahlreichen Schriften mehr und minderausführlich beschrieben worden, namentlich durch Herrn Varnhagenvon Ense in den biographischen Denkmälern. Berlin, 1826; in demWerke, „Preussens Helden." Weimar 1830, 1831; in einem selbs-ständigen Werke von Louis von Wallenrodt „Leben und Thaten desGeneral-FeldmarschallFürstenBlücher von Wahlstadt"; in den „preus-sischen Staatskräften", von dem Freiherrn von Zedlitz, III. Bd. S. 291u. s. f., in dem Pantheon des preussischeii Heeres von dem Freiherrnvon Zedlitz I. Till., S. 137 u. s. f.; durch Doctor Rauschnick, in einerSchrift, die unter dem Titel: „Marschall vorwärts" Iserlohn 1835 er-schienen ist. „In England" heisst es in dem erwähnten Pantheon, „wirddie Erinnerung an ihn durch die Schrift: (II. Roche) Wahlstadd Pa-lace or, Sketches from tlie kitchen Court, London 1S18, im Publikumerhalten." In Lissabon verkündigte ein Werkchen, betitelt: Noticiusbiographicus do general Blücher, Lissboa 1815, seine Thaten. Nur diefranzösische Literatur scheint durch den Gegenstand selbst solcher Er-scheinungen überhoben zu sein.
Blnmberg, die Herren von.
Am 22. Mai des Jahres 1606 wurde auf dem schlesischen Fiirsten-tage beschlossen , 2000 Reiter und 1600 Mann Fussvolk dem Kaiserzu Hülfe nach Ungarn zu schicken. Herr Wilhelm Blnmberg wurdezum Kriegsobersten über diese Völker ernannt. Sinapius, II. Bd. S. 530.
Blumen, die Herren von.
Im dreissigjährigen Kriege kamen einige Mitglieder der uraltenzum Theil gräflichen Familie Bloine aus Dänemark nach Deutschland,