Bevern
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Bejine.
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freiherrlichen Geschlechte waren in Schlesien, auch im Breslauschen,ailelige Familien dieses Namens ansässig, die im Schilde ei im Lilie,lind auf dem Helme einen schwarz und weissen Bund führten, lindlichbesassen in jener Provinz auch die Beyer von Beyerswald in demFiirstenthuine Jauer mehrere Güter. In der Rheinprovinz lebte ein sehransehnliches adeliges Geschlecht, die Beyer von Boppart, welche dasim Jahre 12-19 zerstörte Königshaus Boppart besassen und im Jahre1598 ausstarben. Im Kriegsdienste haben sich ausser den beiden obenerwähnten auf dem Scldachlfelde gefallenen Vater und Sohn verschie-dene Herren von Beyer auf das rühmlichste ausgezeichnet. Im 30jäh-rigen Kriege war ein Oberst von Beyer, aus der Mark Brandenburg,dem Sandau, Rogose und Rabenau gehörten, in des Kaisers FerdinandIII. und früher in des grossen Kurfürsten Diensten. In der neuernZeit hat sich vorzüglich durch seine heldenmüthige Vertheidigung desDorfes Bobisczyn und seinen rühmlichen Antheil an dem Gefechte vonKönigswartha, der bis zum Jahre 1809 in dem Füsilier-Bataillon vonHinnrichs gestandene, und gegenwärtig als Postmeister in Stargardversorgte, Oberst von Beier ausgezeichnet. Kr feierte im Januar 1835sein 50jähr. Dienstjubiläum. Kin Oberstlieutenant von Beyer ist gegen-wärtig Commandern' des 7. Kürassier-Regiments zu Halberstadt, er istmit der Grälin Emma von Wylich und Lottum vermählt. Ueber daserwähnte ausgestorbene freiherrlich von Beyersche Geschlecht in Schle-sien geben Nachrichten Sinapius iin II. Till. S. 300. und Gaulie im1. Thl. S. 101. Ueber die andere in Schlesien ansässig gewesene Fa-milie von Beyer findet man in Henel 7. S. 56. und in Sinapius II. Bd.S. 523. Nachrichten. Von den Beyer von Beyerswald im Henel a.a. O. Capitel 7. p. 56. Von den Beyer von Bobhardts aber Gude-nus Codex diplom. Thl. II. S. 484. Von diesen Letztem giebt auchSiebmacher im 1. Tille S. S. 125 und v. Meiling im 2. Tille., No.65, das Wappen. Endlich spricht auch Gaulie von ihnen im V. Thl.S. 101-
Beyern, die Herren von.
Der letzte Abt des adeligen Stiftes der Praemonstratenser zu Ham-born in Westphalen war ein Freiherr von Beyern. Handbuch für denpreuss. Hof und Staat. Jahrgang 1804. S. 311.
Beyme, die Herren von.
1) Von dieser in Ober-Scldesien schon seit langen Jahren bekann-ten adeligen und der katholischen Confession ungehörigen Familie istdas dermalige llaupt, oder vielmehr, so viel uns bekannt, der Einzigeseines Geschlechtes, der Geheime Justizrath, Amtsliauptmann undDirector des Land- und Stadtgerichts zu Ottmachau Joseph von Beyme(auch v. Beym); er hat nur eine Tochter, die an einen Herrn vonGoetze vermählt ist. Im Jahre (817 lebten von dieser Familie auchAnton Jacob v. II., Landschafts-Syndicus zu Neisse, und hjnaz Ferdi-nand v. B., Rittmeister, Commissionsrath und Salz-Factor zu Tarno-witz. — Das Wappen dieser Familie ist quadrirt. Im 1. und 4. sil-bernen Quartiere stellt ein schwarzer Adler; im 2. und 3., welchesebenfalls silbern ist, aber im untern Theile ein rothes Gitterwerk hat,stehen zwei grüne Bäume. Das Schild bedeckt eine fünfperlige Krone.
2) Der .Staatsminister, ehemalige Grosskanzler und Chef der Ju-stiz , Herr auf Steglitz, Dahlen u. s. w., Herr Karl Friedrich Beyme,