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Beyer.
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kommen derselben in der Gegenwart meistens Beyer, hin nnd wiederauch Bayer geschrieben. üebrigens belinden sich in verschiedenenProvinzen des Staates auch Edelleute dieses Namens von ättermAdel;zn ihnen gehört namentlich der hoc.hwürdige Weilibischof zu Cöln undBischof i. p. i. zu Sainaria, Herr Karl Freiherr von Beyer. Endlicltwurde auch schon am 2''. July 1747 von König Friedrich lt. ein Lieu-tenant , Johann Albrecht Beyer, geadelt. Dieser Offizier war der Sollneines Rittmeisters Beyer in dem Schlippenbachschen Kürassier-Regi-ment, der in der Schlacht bei Malplarpiet den Heldentod starb, wäh-rend Johann Albrecht selbst, als Major und Commandern' eines Gre-nadier-Bataillons, in der Schlacht bei Torgau am 5. November desJahres 1700 auf dem Bette der Ehre starb. In Schlesien haben zu ver-schiedenen Zeiten Familien dieses Namens geblüht; namentlich dieFreiherren von Beyer, Beier (Baier), welche sehr bedeutende Güterim Oppelnschen und im Ratiborschen, namentlich auch Pominerswitz,Rosnitz, Windtdorf, Stauberwitz u. s. w. besassen. Paul Reinhard,Freiherr von Beyer auf Muschna, Deutsch- und Polnisch-Müllnen,Legisdorf, Schartowitz u, s. w , war oberster Landrichter und wird alsein Herr von hohen Qualitäten und grossen Verdiensten bezeichnet.Kr starb, als der letzte seines Geschlechts, am tl October 1/15 zuBreslau und liegt in der Graft. Collonaschen Gruft in der Kirche zuMaria Magdalena begraben. Diese erloschene freiherrliche Familieführte folgendes Wappen: Dasselbe präsentirte ein quadrirtes Schildmit einem Mittelschilde. Im I. weissen Quartier sieht man einen gel-ben, an den Hiil'ten gerade aufwärts stehenden, und zu der Linken (desAnschauers) geweudeten grimmigen Löwen mit offenem Rachen, rothausgeschlagener Zunge, über den Rücken geworfenen einfachen Schweife,beide vordere Pranken ausstreckend, jedoch die linke etwas hinab,und die rechte aufwärts und in dieser drei purpurfarbene Rosen, mitihren Stengeln an einem Zweige haltend. Im 2. Quartier, welches blauist, zeigt sich eine grosse mit dem Leibe gewundene goldgekrönteSchlange in ihrer natürlichen Farbe, mit dem Schweif fast das hintereuntere Eck der Feidung berührend , den Kopf aber zu dem vordemObereck derselben und zu der Linken haltend. Im 3. blauen Quartier,erscheinen 3 künigl., in der Luft schwebende goldene Kronen, obenzwei neben einander, und die dritte in der Mitte gesetzt. Im 4. weis-sen Quartiere sind 2 gelbe, in Form eines Triangels zusammengehendeBalken, darauf nebst der Spitze beiderseits 2 Kosen, wie auch darun-ter zwischen den zwei Batken in der Mitte eine purpurfarbene Roseohne Stengel. Im goldenen Herzschilde ist ein nur mit dem halbenLeibe gestellter schwarzer doppelter Adler, mit zwei Köpfen, olfenemSchnabel, roth ausgeschlagenen Zungen und ausgebreiteten Flügeln.Auf diesem Schilde stehen zwei gekrönte Helme ; auf dem vordemder mit dem halben Leibe beschriebene doppelte Adler, auf dem hin-tern der von den Hüften aufwärts stehende und zu der Linken gewen-dete Löwe, die 3 Rosen an einem Zweige in seiner rechten Prankehaltend. Die vordem Helmdecken sind gelb und schwarz, die hinternroth und weiss. Diese weitläufige Beschreibung, der wir keinen Ab-bruch thun wollten, giebt Sinapius, II. Bd. S. 30). — Das Wappender am 2. October 178(j in den Adelstand erhobenen Herren von Beyerbesteht ans einem gespaltenen Schilde, das rechts auf grünem Boden3 in ein silbernes Feld empor steigende goldene Kornähren, und linksim rothen Felde einen mit 3 goldenen Sternen besetzten, von obennach unten gezogenen grünen Streif zeigt. Aus der Krone des Helmessteigt zwischen 2 Adleriiiigeln ein roth gekleideter Bauer mit goldenemGurt und schwarzem Hute in halber Figur hervor, er hält in der rech-ten lland die 3 unten erwähnten goldenen Kornähren. Ausser diesem