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Bezac.
geboren zu Königsberg in der Neumark am 10. Juli 1765, wurde am17. Januar 1816 in den preussischen Adelstand erhoben. Dieser be-rühmte Staatsmann ist in den Flankischen Stiftungen zu Halle erzo-gen worden. In die juristische Carriere eingetreten, gelangte er zeitigzu dem Posten eines Kammergerichtsrathes. Seinen Fähigkeiten, wieseinem redlichen, olfenen und festen Charakter verdankte er die ihmam 21. Februar 1798 verliehene wichtige Stelle eines Geheimen Cabi-netsrathes, die er sieben Jahre hindurch bekleidete, bis ihm nach derunglücklichen Katastrophe von 1806 die oberste Leitung der Justiz mitdem Titel eines Grosskanzlers (25. November 1808) übertragen wurde.In dem Zeiträume von 1813 —14 verwaltete er das Civil-Gouvernementin Pommern, nach dem zweiten Pariser Frieden arbeitete er wiederim Range eines wirklichen Geheimen Staatsministers bei der neuenOrganisation der Justizverwaltung. Im Jahre 1819 trat er aus demactiven Dienste und lebt seitdem auf seinem Schlosse Steglitz beiBerlin. Im Jahre 1819 erhielt der Minister von Beyme auch den rothenAdlerorden 1. Classe mit Eichenlaub. Sein einziger Sohn ist im ju-gendlichen Alter verstorben. Wir linden in einem im Jahre 1808 her-aus gekommenen interessanten Buche folgende, den berühmten Staats-inann ehrende Notiz, die wir hier diesem Artikel, weil sie von allge-meinem Interesse ist, beifügen. „Le conseiller prive Hcymc avoit lerapport des affaires de finterieur, police, linances, justice, graces etc.Departement immense qui rendoit sa place la plus importante des trois!Le Roi avoit fait choix de cet homme qu'il connoissoit ä peine, sür lafoi de festime publique. Beyme, autrefois Conseiller de la chambrede justice, avoit porte dans son noqveau poste la secheresse et laseverite de fanden. Mais avec beaueoup d'esprit, il ne tarda pas äcomprendre que le Roi n'est pas la loi, que, si l'une est inflexible,l'autre peut et doit ne pas toujours l'etre, et bientüt il se pliit ä etrel'instrument des bienfaits du prince, autant que le prince se plaisoita les prescrire. Beyme etoit d'une probite ä toute epreuve, plein deconnoissances, fecond en xessources, ferme jusqu'ä fopiniätrete. Luiaussi, la calomnie a essaye de fatteindre, et, dans un poste commele sien, oil tous les jours on seit et desoblige, oü chaque erreur ases victimes, le miracle seroit qu'il eut eu moins d'ennemis. Ceuxqui l'ont vu de pres, infatigable dans le travail, amouretix de lagloire de son maitre et la mettant dans le bien, s'expliqueront sansdoute la constance de l'attachement du Roi, constance rare qui leshonore tous deux. M. s. Materiaux pour servil' ä fhistoire des annees1805, 1806 et 1807. Das dem Herrn v. Beyme bei seiner Erhebungin den Adelstand verliehene Wappen hat ein Herzschild und vierQuartiere. Im Herzschilde steht auf einem grünen Hiigei ein reichbelaubter Baum in Silber. Im 1. und 4. Quartiere zeigen sich zweischwarze Adlerfliigel in Silber, im 2. und 3. zwei Kränze von Eichen-laub im goldenen Felde. Dieses Schild ist mit zwei Helmen besetzt,von denen der rechte einen Eichenkranz zwischen den schwarzenAdlerflügeln zeigt; die Krone des linken Helmes bedeckt ein grünerIiiigel, auf welchem wieder der Baum des Herzschildes steht. M. s,preussisches Wappenbuch, II. Bd. S, 82.
Bczuc, de.
Diese vornehme französische Familie besass ansehnliche Güterin der Gegend von Usez. Die Hauptlinie residirte im Schlosse St.Jean. Hier wurde Philipp de Bezuc, Baron de Brueys, geboren, erverliess als Flüchtling in seinem 16. Jahre Frankreich und wendete