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1 (1842) A - D
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Bereitem — Berg.

S. 1628, und das Wappen im preuss. Wappenbnclie II. Bd. S. 80. VonIlellbach scheint weder diese, noch die folgende Familie gekannt zuhaben, er erwähnt nur die österreichischen und baierschen Bereitem,die seit dem 28. Januar I68J in Baiern Freiherrn waren und vonKaiser Joseph II. am 4. Januar 1772 in den Grafenstand erhobenwurden. M. s. Kitter von Lang, Adel des Königreichs Baiern S. l(j.17 und 101.

Bereitem zu Bereit ein, die Herren von.

Eine mit dem eben erwähnten Geschlechte nicht zu verwechselndealtadelige Familie in Westphalen, die sielt auch Bereitem, genannt vonRockholl zum Rockhol nannte. Der erste Ritter aus diesem Hausewurde im Jahre 1244 bekannt. Sie besassen auch Tongeier, Wolfs-werth, Stockum, Bidingkhof u. s. w. und Güter zu Werdringen seit1615. Caspar von Bereitem war 1520 deutscher Ordensritter, als aberseine Briider nach und nach kinderlos mit Tode abgingen, trat er ausdem Orden, um sich zu vermählen. Seine Gemahlin war aus dem vor-nehmen Geschlechte der Griiter. Johann Friedrich Mordio v. Bereitemhinterliess von seiner Gemahlin Louise von liiperda nur eine Tochter,und er erscheint als der letzte seines allen Hauses. Das Wappen zeigteim silbernen Schilde ein rothes Rad mit fünf Speichen, und über demHelme stand eine rothe und eine weisse Adlerfeder, v. Steineir III. Tit.S. 1628.

Bereu dt, dio Herren von.

Auf der Insel Wollin blühte, wie Elzow in der Handschrift zumpommerschen Adelspiegel behauptet, eine adelige Familie dieses Na-mens, die aber längst erloschen ist. Man sehe Brüggemann I. Band.9. Hauptstück.

Berg, die Herren von.

Dieses, in der Uckermark angesessene Geschlecht ist nicht zuverwechseln mit dem gleichen Namens in Kurland, wovon gegenwär-tig ein Mitglied General in russischen Diensten ist, auch nicht mitdem von Bergen, welches in Lothringen zu Hause gehört, und ebenso wenig mit dem schlesischen Geschlechte vom Berge. Das v. Berg-sclie Geschlecht stammt von der gräflichen Familie v. B. ab, welchefrüher in der holländischen Gralschaft Ziitphen angesessen gewesenist, und woselbst die Grafschaft Berg und deren Hauptort St. lleeren-berg ihr Eigenthum war, aber durch Verheirathung, nach dem Todedes letzten männlichen Erben, an das Ilaus Hohenzollern übergegan-gen ist.

Früher war ein Mitglied dieser Familie, wahrscheinlich seinengräflichen Titel aufgebend, in dem Dienste des Grafen Wilhelm vonHolland, und mit demselben, als er im Jahre 1247 deutscher Königwurde, nach Deutschland gekommen. Dieser Herr Hess sich in derMark Brandenburg nieder und ward der Stifter des gegenwärtig nochin der Uckermark blühenden Geschlechtes der von Berg. Bis zum 15.Jahrhunderte sind keine Nachrichten über diese Familie vorhanden.Von da ab aber giebt es mehrere sie betreffende kurfürstliche Urkun-den und Lehnsbriefe, welche sich in dem Archive zu Schoenfeld be-