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1 (1842) A - D
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Benzerath — Berbisdorf.

Jahre 1460 die Zeitlichkeit segnete. Die Güter schenkte, als heimge-fallene Lehne, Kurfürst Friedrich II. durch eine besondere Urkunde,die Grundmann in seinem Versuche einer Uckermärkischen Adels-Chronik S. 29 u. f. giebt, der Stadt Prenzlau, die sie noch in derGegenwart besitzt. Einige Genealogen lassen die von llenz mit denenvon l'enz gleichen Ursprungs sein, die Letzteren sind im Elsass, inMecklenburg, in Pommern u. s. w. verbreitet. Die erloschenen Herrenvon Benz führten einen goldenen Löwen sowohl im silbernen Schilde,als auf dem Helme,

Benzerath, die Freiherren und Herren von.

Sie besassen bedeutende Besitzungen in der Eifel und kommen invielfachen Urkunden des Ilten, löten, löten, 17ten, und bis in die letzteHälfte des 18ten Jahrhunderts vor. Im Jahre I49Ö lebte Johann vonBenzerath, der mit Ottilie von Finstingen vermählt war. Viele Mit-glieder aus dieser Familie, welche Freiherren von Benzerath genanntwerden, standen in den Diensten des Fürstbischofs von Speyer, bis zuder Vertreibung dieses geistlichen Fürsten von den Franzosen; sie lie-gen in der Kirche zum St. Peter in Bruchsal begraben, wo ihre Grab-mäler zu sehen sind, namentlich das des Johann Philipp v. Benzerath,der im Jahre 1765 starb. Ihre Güter kamen durch Verheirathung andie Familie von Gressenich. Eine zu Schönecken lebende bürgerlicheFamilie dieses Namens leitet ihre Abkunft von dem ausgestorbenenGeschlechte her, das in seinem Wappen ein gezähntes Kreuz führte.M. s. v. Hontheim liist. Trev. dipl. II. p. 679. und J. C. III. p. 191.Ferner Schannat II. Bd. I. Abth. S. 40 und 4L

Bequignolle, die Herren von.

Mit den französischen Flüchtlingen waren mehrere Mitglieder die-ser Familie in die Brandenburgschen Lande gekommen, von ihnenwurde der Oberst Noe de Bequignolle am 2ö. November 1718 vomKönig Friedrich Wilhelm I. in den Adelstand erhoben, oder vielmehres wurde der Adel dieses alten, oft in der Geschichte Frankreichs er-wähnten Geschlechts anerkannt und renovirt. Johann Leonhard vonBequignolle (nach andern d 'Artois Bequignolle) errichtete 1761 beidem Heere der Allinten ein Corps Husaren, welches im Tretren beiWarburg und bei der Eroberung Cassels gute Dienste leistete, nachdem Hubertsburger Frieden aber reducirt wurde. (M. s. König a. a. O.1. Bd. S. 128.) Im Jahre 1SJ5 stand beim 20. Infanterie-Regiment zuTorgau ein Nachkomme dieser Familie, der Hauptmann und Kitterdes eisernen Kreuzes v. Bequignolle. Auch sind noch gegenwärtig Mit-glieder dieses Geschlechtes im Regierungs-Bezirke Königsberg ansässig.Das Wappen der von Bequignolle zeigt im blauen Schilde drei gol-dene Streitkolben ohne Stiel und einen goldenen Sparren. Der Helmist gekrönt, aber ohne Bild. Die Decken sind blau und golden.

Berbisdorf, die Herren von.

Dieses Geschlecht stammt aus Sachsen, nach Andern aus Lietland.In Sachsen besassen sie Lauterstein und viele andere Güter beiFreiberg und Meissen, wo auch zwei Dörfer ihres Namens liegen.