Bentheim — Benz.
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sich ein aus den Wolken kommender geharnischter Mann, der eineKugel hält, zeigt. Nachrichten über dieses Fürstenhaus findet man inliucelini II. Till. S. 2. III. Till. S. 2. J, H. Jung, Iiistor. antiquiss.Comitat. Bentheim. Libri III. Hannov. et Osnabr. 1773, gr. 4. Allg.geneal. Handbuch I. Till. S. 459—(32. Goth. gen. Hofkalender 1824..S. 68. Das Wappen geben Hübner II. Taf. 419. 422. und Siebmacher I.S. 18. No. 9. IV. S. 25. No. 6. V. S. 213. No. 4 und VI. Till.S. 14. No. 1.
Bentheim, die Herren von.
Diese Familie soll aus der Schweiz abstammen und von da nachHannover gekommen sein. In der preussischen Armee haben, früherund später mehrere Offiziere aus derselben gedient, namentlich derOberst und als General-Major im Jahre 1835 verabschiedete Directorder Militairknaben Erziehungs-Anstalt zu Annaburg von Bentheim, vondem gegenwärtig noch mehrere Söhne sich in der Armee belinden.Diese Familie führt zum Wappen ein der Länge nach getheiltes Schildvon weisser und rother Farbe. In der Mitte steht in beiden Hälftenein Stern. Auf dem Helme zwei Bülfelhörner und an deren Mündun-gen wieder drei kleinere Sterne.
Bentivegni, die Herren von.
Die verschiedenen Herren von Bentivegni, die in dem preussischenHeere gedient haben und zum Theil noch dienen, stammen aus Ita-lien. Dieses ihr Vaterland verliessen sämmtliche Mitglieder mit Aus-nahme eines in Rom zurückgebliebenen früheren Ordensgenerals. DasHaupt der Bentivegni in l'reussen kam, angezogen von dem Ruhmedes grossen Friedrich nach Potsdam, um dem Monarchen seine Dien-ste anzubieten. Dieser verlieh dem Herrn von Bentiv-egni eine Offi-ziers-Stelle im dem ausgezeichneten 1. Bat. Garde — später erhielter eine Compagnie in dem damals zu Marienburg garnisonirendenRegiment von Krokow. Er vermählte sich mit einem Fräulein vonMarsiglie, die, so wie er selbst, einer aus Italien stammenden Familieangehörte, und starb im Jahre 1795 als Major im damaligen Regimentvon Hanstein (zuletzt von Kaufberg). Vier seiner Söhne widmetendem Heere ihren Dienst. Noch dienen zwei derselben, der ältere alsCapitain im 11. Infanterie-Regiment, der jüngere als Capitain in demGarde-Grenadier-Regiment Kaiser Franz in Berlin. Ein dritter Bru-der, Hauptmann v. d. A., lebt in Pommern, und ein vierter fand in deinTreffen bei Bischof'werda (im Jahre 1813) einen ehrenvollen Tod fürdas neue Vaterland. Ein vor uns liegender Abdruck des von Benti-vegnischen Familien-Wappens zeigt im oben blauen, unten silbernenSchilde dort einen goldenen Querbalken (Sparren) zwischen zwei gol-denen Sternen, hier einen schwimmenden goldenen Fisch. DiesesSchild ist mit einer adeligen Krone bedeckt.
Benz (Beenz), die Herren von.
Ein ausgestorbenes adeliges Geschlecht in der Uckermark. Esbesass mehrere Güter bei l'renzlau, namentlich Hindenburg, Benz(Beenz) u. s. w. Der letzte des Geschlechtes war Benedict von Benz,Rathsherr zu Prenzlau, ein sehr angesehener und reicher Mann, der imv. Zedlitz Adels-Lex. I. 14