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1 (1842) A - D
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Bcncckc — Bcneckenclorf.

I. Till. S. 85 — 87. II. 31- Albin. Hist. der Grafen und Herren vonWerthern. S. 62. Gaulle I. S. 75. Siebmacher I. Till. S. 146. No. 1.v. Meding S. 32 u. f.

Bcncckc von Gröditzberg, die Herren von.

Der König Friedrich Wilhelm III. erhob am 4. April 1829 denBanqnier und Besitzer der Herrschaft Gröditzberg bei Goldberg inNieder-Schlesien, Wilhelm Christian Benecke, mit dem Prädicat vonGröditzberg, in den Adelstand. Die Herrschaft Gröditzberg ist eineder schönsten Besitzungen in den preusSischen Staaten, sie war frü-her Eigenthum der Herzöge von Liegnitz, der Grafen von Franken-berg, der Freiherren von Schellenberg und der Grafen von Hochberg.Ein schönes Schloss, fruchtbare, wohlbebaute Felder, englische Anlagen,eine der merkwürdigsten und wohl erbaltensten Burgen Schlesiens aufeinem abgestumpften Basaltkegel gelegen, von dem man eine weiteherrliche Aussicht über Städte, Schlüsser und Dörfer geniesst -—• sinddie Einzelnheiten-dieses Besitzthums, das in der neuesten Zeit vielfachverschönert worden ist. Die Familie Benecke von Gröditzberg erhieltbei ihrer Erhebung folgendes Wappen. Das Schild ist in ein blauesund ein silbernes Feld getheilt. In der oberen blauen Hälfte liegt einsilberner Anker und ein Eisen (der Hammer eines Bergmannes), um-wunden von einem Eichenkranze, in der untern silbernen Hälfte stehteine Burg auf grünem Berge. Auf dem gekrönten Helme ist ein ab-wechselnd blau und weisser Adlerflug, die Spitzen nach der rechtenSeite gekehrt, und zwischen diesem der Kopf eines Fuchses ange-bracht. Preussisches Wappenbuch 1. Bd. S. 79.

Bcncckendorf (B enekendorf), die Herren von.

Sie stammen aus Brandenburg und sind daselbst, wie in Pommernund Sachsen, begütert gewesen. In Pommern besassen sie iin KreiseSchievelbein Klerzow und Kussenow, in der Neumark Pamin, Dickowu. s. w. Gconj von Benekendorf befehligte 1633 das neu-märkischeLandvolk. — Johann Friedrich von Beneckendorf war 1757 Chef ei-nes Landwehr-Regiments in Magdeburg, er starb 1765 daselbst. —Caspar Friedrich von Beneckendorf starb als General-Major und Com-mandant des Forts Friedrichsburg. — Egydius Arend von Benekendorfwurde 1736 als Oberstlieutenant des Leibluisaren-Regiments entlassenu. s. w. Mehrere Herrn von Benekendorf haben sich als polit. undlandwirtbschaftliche Schriftsteller bekannt gemacht. Im Jahre 1789ertheilte König FriedrichWilhelir.il. dem Lieutenant, jetzigem General-Major Johann Otto von Beneckendorf die Erlaubniss, den Namen unddas Wappen der erloschenen Familie von Hindenbnrg annehmen undführen zu dürfen. — Sein Bruder, der Landschafts-Director Benecken-dorf von Hindenbnrg, besitzt N.endeck in Westpreussen. Sein Sohn istLandrath im Kreise Flatow, Regierungs-Bezirk Marienwerder. Dasnach dieser Bestätigung von der Familie Beneckendorf von Hinden-bnrg zu führende Wappen hat ein quadrirtes Schild, im 1 und 4 er-blickt man einen schwarzen Büffelkopf, dem ein Ring durch die Nasegezogen ist, im 2 und 3 steht an einem grünen Baume eine Hirschkuh(Hündin) im silbernen Felde; die letztern beiden Felder sind aus demehemaligen von Hindenburgschen Wappen, während die Biiirelköpfeaus dem von Beneckendorfschen stammen.