Beineiberg —» Bendeleben»
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Bataillons, vermählt.— Reddenthin gehört gegenwärtig dem Lamjschafts-Deputirten Herrn von Below, auch sind Rosslatin und Strellentin,Briinnow, Seelitz, Dunnow, Muddel, Lindow, Runow, Saleske, Peest,Pencow, Seehof, Salchow und viele andere Güter ein Eigenthum die-ser alten Familie. — Auf seinen Gütern hei Königsberg lebt derGeneral-Lieutenant a. D. von Below, .der bis zum Jahre 1821 die 1.Cavallerie-Brigade befehligte, und sich ganz vorzüglich bei Heilsberg,Leipzig und Laun auszeichnete. In der Gegenwart dienen 18 Mit-glieder dieser Familie als Olliziere aller Grade in der Armee, nament-lich der General - Major und Chef der Cadettenanstalten, von Below,zwei Obersten von Below commandieren Infanterie-Regimenter, und einOberst-Lieutenant von Below ist Commandeur des 1. Husaren-Regi-ments. Die Herren von Below führen in einem blauen Schilde dreiMannsköpfe, oben zwei und unten einen, sie Itaben weisse Mützen mitgrünen Büscheln und goldenen Schellen auf. Der gekrönte Helm trägtauch einen solchen Kopf. Die Decken sind blau und silbern. M. s.Brüggemann 1. Bd. 11. Hauptstück, von Meding beschreibt das Wap-pen. 1. Thl. No. 46 — 47.
Bemelberg, die Freiherren von.
M. s. B oy n eburg.
Benada, Herr von.
Johann Christian v. Benada, Besitzer mehrerer Rittergüter in Schle-sien, wurde im Jahre 1706 böhmischer Ritter, v. Mühlenfeld's öster-reichisches Adels-Lexikon S. 121.
Ben da, die Herren von.
Der fürstlich thnrn - und taxische Kammerdirector und früherekönigl. preuss. Regierungs-Rath Wilhelm von Benda zu Crottoschin,geboren am 2. Januar 1779 zu Berlin, und ein Sohn des rühmlichstbekannten Componisten dieses Namens (der im Monat März 1836 ge-storben ist), wurde am 28. April 1825 von dem Könige von Baiern inden Adelstand erhoben. Das ihm beigelegte Wappen besteht aus einemHerzblatte und einem quadrirten Schilde. In dem Herzblatte sind zweispitzige kurze Hörner angebracht, und durch die Felder 1 und 4 sindaus dem obern rechten Winkel in den untern linken sechs Rosendurchs goldene Feld gelegt. Auf dem gekrönten Helme erblickt manzwei Büifelhörner ohne Mundstücke. An der äussern Seite von jedemsind wieder drei Rosen angebracht.
Bendeleben, die Herren von.
Sie gehören ursprünglich einem Thiiringschen Geschlechte an,ihr Stammhaus liegt zwischen Sondershausen und Frankenhausen imFürstlich Schwarzburgschen Lande, und es gehört gegenwärtig demFreiherrn von Ukermann an. Mehrere Mitglieder dieser Familie wa-ren zu verschiedenen Zeiten im preussischeu Militair- und Civildienst.Das von Bendelebensche Wappen hat ein in die Quere getheiltes, obenschwarzes und unten weisses Schild, ohne dass besondere Bilder darin"vorkommen. Auf dem Helme stehen zwei schwarz und weisse Adler-flügel. M. s. König, II. Th. S. 89 — 95. von Uechtritz Gesch. Erz.,