Belir — BcisscL
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in Paris, nm mit demNapoleonisclien Ministerium wegen Abtragung derContribution in diesseitigen Landeserzeugnissen zu unterbandeln. AlsSchriftsteller ist er durch das im Jahre 1790 erschienene Werk „Ueberden Ursprung und die Natur der Accise" und durch seine Uebersetzungdes spanischen Werkes von Jovellanos, Berlin 1816, bekannt geworden,auch war er Mitarbeiter an der Jenaischen Literatur-Zeitung im Facheder Staats- und Finanzwirthschaft. Kin zweiter Sohn, Friedrich H il~heim, starb am 11. September 1828 als Geheimer Ober-Revisionsrath,der jüngste aber, früher Legationsrath, später Geheimer Ober-Finanz-rath, Mitglied des Staatsraths u. s. w., und gegenwärtig noch bei derKalender-Deputation, lebt in Berlin. Die einzige Tochter des HerrnNikolaus war mit dem künigl. preuss., später kaiserl. russischen General-Lieutenant von Phull vermählt. Schliesslich bemerken wir, dass Thi-baut in seinem Werke: über Friedrich den Grossen, Leipzig, 1828,viele Unrichtigkeiten in Beziehung auf die Familie von Beguelin er-zählt, während wir Gelegenheit hatten, unsere Notizen aus einem unsvon sehr achtbarer Hand zugekommenen, mit den Originalurkundenbegleiteten Aufsätze zu entnehmen. Das oben erwähnte, schon seit lan-gen Zeiten von der Familie geführte Wappen haben auch die in denpreussischen Adelsstand erhobenen Herren von Beguelin beibehalten.Das Schild desselben ist in vier Felder getlieilt; zwei blaue Felderzeigen zwei Lilien, zwei silberne Felder zwei Schlangen übers Kreuz.Auf dem Helme steht eine Ritterkrone und abermals die Lilie und dieSchlange. Auf der rechten Seite hält ein Lowe das Schild.
Eine mecklenburgische Familie, aus welcher einige Mitglieder imPreussischen ansässig sind. Dieser Name ist dadurch entstanden,dass ein Mitglied aus der alten mecklenburgschen Familie von Negen-dank eine Verwandte aus der Familie von Belir an Kindesstatt an-nahm. Die Herren von Behr-Negendank besitzen in Pommern, undzwar im Kanzburger-Kreise die Güter Careisdorf, Semlow, Casbohinu. s. w. Der letzte des Geschlechtes von Negendank, Ulrich v. N.,Geheimer-Rath, starb im Jahre 1767. v. Meding beschreibt das Wap-pen, und v. Hellbach erwähnt diese Familie 1. Bd. S. 117.
Bcicliclt (Beuchelt), die Herren von.
Diese in neuester Zeit erst erloschene Familie besass im vorigenJahrhunderte das ansehnliche Gut Seifersdorf bei Hirschberg in Schle-sien, und noch in den ersten Decennien dieses Jahrhunderts besasseine verwittwete von Beuchelt, geborne von Nikisch-Iloseneck, einenAntheil des grossen Dorfes Kaullüngen bei Schönau. Der letzte Herrvon Beichelt starb vor 10 Jahren als pensionirter Bürgermeister imStiidtlein Schönau. Elicis von Beuchelt würde 1708 in den böhmi-schen Adelstand, und seine Sühne Elias Göttlich, Georg Christophund Johann Friedrich wurden 1727 in den böhmischen Ritterstanderhoben.
B cis s c 1 von Gim 11 i cIi, die Grafen und Freiherren von.
Sie gehören dem ältesten Adel in dem Grossherzogthume Nieder-Rheiu und namentlich dem Regierungs-Bezirke Cöln an. Das Schloss
Behl- von Ne ö dank, die Herren.