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1 (1842) A - D
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Beggerow — Begaelm..

der 13te, der diese Würde bekleidete, lind der zweite der in Preussenresidirenden Hochmeister; er folgte dem Siegfried v. Feuchtwangen, der1311 und 12 den Sitz des Ordens von Venedig .nach Marienburg ver-legte. Der Hochmeister Karl Belfart, starb im Jahre 1324 und Wernervon Oersein war sein Nachfolger. Siebinacher giebt im V. Bd. S. 25.das Wappen, in dem man neben den zwei Feldern, in welchen dasOrdenskreuz prangt', in den zwei andern, auf goldenem Grunde, dender Familie eigenthümlichen silbernen halben Mond erblickt.

Beggerow, die Herren von.

Kaiser Karl VI. erhob im Jahre 1728 den Bürgermeister zu Trep-tow in Pommern und nachmaligen Geheimenrath Jacob Philipp Begge-row, dessen Neffen und Erben aber, den Hofrath Johann FriedrichBeggerow, der Konig Friedrich II. in den Adelstand. Der Letzte be-sass 1770 das Gut Karkow bei Freyen wähle in Pommern. Ein Majorvon Beggerow trat im Jahre 1825 aus dem 21. Infanterie-Regiment inden Pensionsstand und lebt gegenwärtig in Berlin. Das dieser Familiebeigelegte Wappen zeigt im rothen Schilde einen aufrechtstehenden,nach der rechten Seite gekehrten goldenen Löwen, der in der rechtenPranke einen jungen, ausgestreckt liegenden Löwen hält. Auf demotfeneu Turnier-Hehne wächst derselbe Löwe inrObertheile hervor; dasLaubwerk ist roth und golden.

^B o g u o 1 in, die Herren von.

Die Herren von Beguelin, aus denen mehrere gelehrte Männerund hohe Staatsbeamte hervorgegangen sind, stammen aus Courtelariim schweizerischen Thale Erguel. Nikolaus Beguelin kam zuerst, undeinige Jahre später sein Vater, der Doctor der Rechte Beguelin, nachBerlin. Durch eine Urkunde vom Jahre 1749 wurde diese Familie beiuns naturalisirt. Bei der Thronbesteigung erhob König FriedrichWilhelm II. seinen ehemaligen Lehrer und Erzieher, den Herrn Niko-laus Beguelin und seine Nachkommen in den Adelstand. Derselbebehielt das unten näher bezeichnete Wappen bei, das, von dem Alterdes ehrenwerthen Geschlechts zeugend, sich auch in der, dem Mittel-alter eigenthümlichen Glasmalerei auf einem Kirchenfenster zu Biel inder Schweiz, wo die Familie das Bürgerrecht besass, belindet. EinBeguelin erhielt für seine in der Volksschlacht bei Murten bewieseneTapferkeit eine noch heute in der Familie befindliche grosse Medaille.Nikolaus von Beguelin, geboren zu Courtelari im Jahre 1714, trat imJahre 1743 als Secretair bei der preussischen Gesandtschaft zu Dresdenein, er stand später auf kurze Zeit als Professor der Mathematik amJoachimthalschen Gymnasium, als ihm, auf Sulzers Vorschlag, derehrenvolle Ruf Friedrich des Grossen zukam, der Lehrer und Erzieherdes Thronerben zu werden. Sein Wirken in diesem wichtigen Amteumfasst den Zeitraum des ganzen siebenjährigen Krieges. Sein könig-licher Zögling schenkte ihm das Gut Lichterfelde bei Teltow. Herrvon Beguelin, der lange Jahre hindurch Mitglied der Akademie derWissenschaften und auch Director der physikalischen Klasse derselbenwar, starb zu Berlin am 3. Februar 17S9. Noch am Sterbebette em-pfing er einen Besuch des ihn ehrenden Monarchen, ein Vorfall, wel-cher durch einen Kupferstich verherrlicht worden ist. Von seinenSöhnen starb Heinrich Peter Ulrich am 7. October 1818, als Präsidentder Oberrechnungskammer. Er befand sich in den Jahren 1811 u. 12