Becker — Beeren.
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Becker, die Herren von.
Eine aus Sachsen und namentlich aus dem Meissnischen nachSchlesien gekommene Familie Namens Becker von Rosenfeld, besassam Anfange des 18. Jahrhunderts das Gut Poepelwitz bei Breslau.Mehrere Herren yon Becker haben zu verschiedenen Zeiten in dempreussischen Heere gedient. Ein Hauptmann von Becker war noch inneuester Zeit in der Gegend von Neisse begütert (Nieder-Gnt Bischofs-walde). Die Becker von Rosenfeld führten ein quadrirtes Wappen, iinersten und vierten weissen Felde erblickte man einen rothen gold-gekrönten Löwen, im zweiten und dritten rothen Felde eine weisseRose. Auf dem Helme stand der Löwe abgekürzt, er hielt in beidenPranken die weisse Rose. M. s. Sinapius II. Bd. S. 515. SiebmacherHI. Bd. S. 138.
Sie gehörten dem schlesischen Adel an und schrieben sich auchBedow und Bidow. Sinapius erwähnt sie in seinen Curiositäten 1. und2. Thl. Gauhe II. S. 48. Siebmacher giebt das Wappen 1. Bd. S. 62.Im silbernen Schilde stellen auf einem goldenen Hügel drei Lanzenund auf dem oifenen Turnier-Helme zeigen sich drei ähnlicheLanzen mit goldenen und rothen Fähnlein. M. s. auch den Artikel,Budowa.
Es gehören verschiedene adelige Familien dieses Namens, demUrsprünge nach, Sachsen, Braunschweig, Schlesien und Oesterreich an.Sie haben sich später in verschiedenen Provinzen des Brandenburg-Preussischen Staates niedergelassen. Namentlich besassen sie seitlangen Zeiten im Lande Teltow die Güter Gr. Beeren, Kl. Beerenund Kiekebusch. Das erstere dieser Dörfer steht durch den am 23.August 1813 siegreich bestandenen blutigen Kampf um die Erhaltungder Hauptstadt der Monarchie, für ewige Zeiten in der Erinnerung,wie in der Geschichte des Landes, eingezeichnet. Hans Heinrichvon Beeren auf Gr. und IC1. Beeren nahm am 9. April 1786 mitkönigl. erkennung das Wappen des erloschenen Geschlechtes vonHagen , .nst Geist genannt, an und verband dasselbe mit dem seinigen.Von der Zeit an nannte er sich Beeren-Geist, aber schon am 16.December 1812 erlosch mit ihm wieder dieser neue Ast des HausesBeeren. — Ein Vetter von ihm, N. N. von Beeren, gelangte bis zurWürde eines General-Majors und Chef des Kürassier-Regiments Nr. 2.;er war auch Domherr zu Havelberg und starb 1817. Friedrich Wil-helm von Beeren war Johanniter-Ritter und designirter Comthur vonLützen und Nemerov. — Es dienen noch in der Gegenwart mehrereOiliziere aus dieser Familie in der Armee.' Das denselben verlieheneWappen besteht aus einem in die Quere getheilten, oben goldenen undunten blauen Schilde. In dem ersten goldenen Felde erblickt man 3längliche Haken, und in dem letztern einen Schwan mit aufgehobenenFlügeln auf einem grünen Hügel stehend. Das Schild ist mit zweigekrönten Helmen bedeckt, von denen der rechte einen doppeltenPfauenwedel, der linke aber eine roth gekleidete, auf dem Kopfe einegoldene Krone tragende Jungfrau zeigt, welche in der linken Handeinen Zepter hält und mit der rechten Beeren ausstreut, wie sie auch
Bedau, die Herren von.
Herren von.
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