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Becke — Bcekcnsclilakcr.
Heinrich von Bechtolsheim, genannt von Mauchenheim, auf Sorgeniah,wurde 1697 im Zweikampfe erstochen. Bis zum Jahre 1806 standenzwei Mitglieder der Familie im preussischen Militairdienste. Ein Baronvon Mauchenheim, genannt Bechtolsheim, war Capitain und Adjutantim Dragoner-Regiment von Wobeser, er starb 1814 als Grossherzog-lich Weimarscher Kammerherr. Der andere war Kittmeister im Kü-rassier -Regiment von Quitzow, Brigademajor und zuletzt im Ober-kriegs - Collegi um angestellt; er starb im Jahre 1810 zu Varennes inFrankreich. M. s. die Rheinischen Adelstabellen S. 150., Gotha diplo-inat., Salver S. 514. Humbracht, S. 150. Biedermann Tab. 1 — 5.u. s. w. Das Wappen der Mauchenheim giebt unter den CölnischenFamilien Siebmacher V. Till. S. 308. Im rothen Schilde liegen zweiübers Kreuz gelegte silberne Pfeile; auf dem offnen Helme erblicktman zwischen zwei Adlerflügeln den Hals eines blauen Storches. Dasv. Bechtolsheimsche Wappen giebt Siebmacher unter den Rheinländi-schen Familien I. Tbl. S. 130. Es steht in demselben ein umgekehr-ter Anker im goldenen Schilde und auf dem Helme.
Becke, die Herren von der.
Aus dieser Familie wurde Johann Karl von der Becke, geb. imJahre 1756 zu Iserlohn, Kanzler und Landesregierungs-jChef im Herzog-thume Sachsen - Gotha-Altenburg. Er starb am 21. August 1830 aufseinem Gute Panscha bei Zeiz im Regierungsbezirke Merseburg derPreussischen Provinz Sachsen.
Beckenilorff, die Herren von.
Sie stammen theils aus den Marken, theils aus Mecklenburg, vondort zog sich eine Linie nach Pommern, wo sie seit 1690 und nament-lich bei Wolgast ansässig war. Hier besass Johann Heinrich v. Becken-dorff das Gut Stevelin. (Index nob. Megapol. p. 8.) Im preussischenStaatsdienste befindet sich zur Zeit nur ein Herr von Beckendorlf, derals Rendant der Forsteasse zu Burgstall, im Regierungs-Bezirke Mag-deburg, angestellt ist. Ein Oberst von Beckendorlf war bis zumJahre 1833 2ter Commaridant von Magdeburg. Dieser tapfere .Staabs-offizier stand früher im Regiment Hüchel zu Königsberg, eP b sichin der Schlacht von Eylau den A^erdienstorden, und in der Schlachtvon Dennewitz das eiserne Kreuz erster Klasse. Das Wappen giebtSiebmacher I. S. 292, und von Meding beschreibt es S. 27. EineNachricht über diese Familie findet man in Gauhe 1. Bd. S. 62. DasWappen, welches, wie oben angeführt, Siebmacher angiebt, kommtunter den Homburgschen adeligen Geschlechtern vor. Es zeigt imrothen Felde eine fliegende weisse Taube, und eine eben solche aufdem Helme. Die Decken sind weiss und roth.
Beckenscklaher, die Herren von.
Nach Sinapius IL S. 515 soll eine Familie dieses Namens imBreslauer Fiirstenthume ansässig und seit 1439 bekannt gewesen sein.Sie ist schon im 17. Jahrhunderte erloschen.