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Beatipre — Beausobre.
1833 S. 63, 1811 in Smyrna befanden hat. — In ihren Wappen sindsie sehr verschieden und namentlich dem früher beschriebenen nichtähnlich. Nach der prenss. Rang - und Quartier-Liste für 1833 S. 313ist der ausgeschriebene aggr. Seconde-Lieutenant im ersten Husaren-Regiment Benecke jetzt Mexikan. Oberster unter dem Namen Bennski-de Beaufort. Aus der Familie dieses Namens, die der Schweiz ange-hört, war Peler von Beaufort 1436, Vicedom zu Genf, und Amadeusv. Beaufort, Freiherr zu Rolle, entführte 1548 die Tochter der GrälinVerena zu Burgund. M. s. Leu's Schweizer-Lexikon, 1. Th. S. 3,Stettier Geschichte, 1. Th. S. 160, v. Hellbach, 1. Th. S. 112. Ueberdie Beaufort Spontin s. in. den Goth.-geneal. Almanach. Jahrg. 1833.
Beaupre, die Herren von.
Aus dieser altadeligen Familie Frankreichs suchten und fanden mitTausenden ihrer Landsleute auch mehrere Mitglieder ein neues Vater-land in den Landen des Kurfürsten von Brandenburg. — JohannPhilipp von Beaupre gelangte am 20. December 1715 zur Würde einesGeneral-Majors und starb 1716 zu Potsdam. König, I. Bd. S. 112.
Beausobre, de, die Herren.
Eine alte adelige Familie, die ursprünglich Frankreich angehörte,und daselbst in der Provence einheimisch war, hat sich von da theilsin Poitou, theils in der Schweiz verbreitet, wo sie zu Morges dasBürgerrecht erhielt. Nach Aufhebung des Edicts von Nantes wurdedieselbe hart verfolgt. Isaac de Beausobre hat dieser Familie dengrössten Glanz verliehen. Er war den 8. März 1659 zu Niort in Poi-tou geboren, wurde Prediger in Chatillon Sur l'Indre und musste2 Jahre später die Flucht ergreifen, weil er die Königlichen Siegelvon den verschlossenen Kirchenthiiren abgerissen hatte. Er flüchtetesich zuerst nach Holland und von da nach Deutschland. Im Jahre 1686wurde er Capellan bei dem Herzoge von Dessau und erhielt im Jahre1695 einen Ruf als Prediger nach Berlin, anfänglich ohne besondereParochie, aber 1715 ward er bei der Dorotheenstädtschen und 1726bei der Werderschen Kirche angestellt. Sein Tod erfolgte am 5. Juni1738 in einem Alter von 79 Jahren. Er war ein ausgezeichneter Kan-zelredner, über den sich König Friedrich IL, nachdem er mit grosserAufmerksamkeit am Sonntage Lätare seine Predigt gehört hatte, ineinem Schreiben an den Grafen von Manteufel folgendermassen aus-drückte: „Apres tout, c'est le plus grand hoinme qu'il y ait dans lepays, et qui inerite certainement, qu'on l'entende et qu'on fadmire.Quelle finesse de pensees! quels cours arrondis! et le tout ameneet conduit avec toute l'addresse du monde ä ses lins." Er hat sichauch durch seine Geschichte des Manichäismus als Schriftsteller be-rühmt gemacht. Mit seinein Collegen Lenfant hat er eine schätzbareUebersetzung des neuen Testaments mit Anmerkungen bearbeitet. Erwar zweimal verheirathet. Aus der ersten Ehe war Charles Louisde Beausobre, der ebenfalls als geistlicher Redner und durch Schriftenberühmt geworden ist. Im Jahre 1790 den 24. März zu Dessau ge-boren, wurde er 1713 Prediger in Französisch Buchholz und 1718 inBerlin. Er war der Verfasser der Fortsetzung von den serieux Dis-cours sur la Bilde, auch Vollender der von seinem Vater angefangenenund in der Handschrift hinterlassenen Histoire de la Reformation d'Alle-magne und Mitglied der Akademie. Sein Tod erfolgte am 10. März