Barth — Bartlioldi.
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vermählt. Verschiedene Mitglieder dieser Familie waren Landeshaupt-leute der Altmark, namentlich Giintzel 1388, Günther 1417, 13asso15dl und Franz 1553. Das Wappen giebt Siebmacher 1. Bd. S. 109.Ks ist ein rothes Schild, in welchem über zwei Garben ein silbernerFuchs von der Buchten zur Linken springt. Auf dem gekrönten Helmestellen 12 Straussfedern, von denen die vier in der Mitte roll), die übri-gen aber silbern sind. M. s. Seifert Geneal. Ilochadl. Eltern und Kin-der, S. 20. C. II. Behrens histor. Beschreibung des Hauses v. Stein-berg, im Anhange No. 4. S. 50 u. ff. und de rebus Mecklenb. p. 56.p. 123. Lucä Grafensaal S. 630. v. Krohne I. S. 55 — 57. Schannatiiirstl. Lehnh. S. 42. No. 1. v. Meding I. No. 39. II. S. 723. III. S. 823.Gauhe I. S. 54 u. f. Angeli Annal. ]>. 29. Pfeflinger Hist. Brnnsv. T. I.ji. 005. Spangenb. Adelssp. XII. B. Kap. 35. Hederich in Cliron. Sue-rinens.
Barth, die Grafen und Herren von.
Von dieser uralten, vornehmen, reichsfreien und panierherrlichenFamilie, aus der Herrmann von Barth vom Jahre 1206 bis 1210 Gross-meister des deutschen Ordens war, hatten sich mehrere Mitglieder ausBaiern nach Schlesien gewendet, wo sie Barth von Koppenhausen undBarth von Zweybrod genannt wurden. Karl Christoph von Barth-Zwey-brod, der Letzte dieser Linie, war des Herzogs zu Liegnitz Rath undBurggraf; er starb am 26. October 1637, und liegt zu Liegnitz in derKirche zu unserer lieben Frauen beerdigt. Mehrere Vorfahren von ihmWaren schon im 15. und 10. Jahrhunderte in angesehenen Aeintern beiden schlesischen Herzogen. Auch im Magdeburgschen war ein Zweigverbreitet. In Ciistrin wurde am 22. Juny 1587 Caspar von Barth ge-boren, er galt für einen der gelehrtesten Männer seiner Zeit, Sinap.1. B. S. 242. Sie führten im schwarzen Schilde einen Mannskopf mitgrauem Barte, einen eben solchen auf dem Helme, dessen Decken weissund schwarz waren. In Oesterreich blüht noch in der Gegenwart einZweig dieses Hauses, der 1810 die gräfliche Würde erwarb. Der Chefdesselben, Graf Adolph Ludwig Ignaz, geboren den 23. August 1782,ist kaiserlich österreichischer Kämmerer und Ilegierungs - Rath zu Linz,er ist mit einer Gräiin von Seidern vermählt, und sein jüngerer Bru-der Johann, geboren den 5. May 1784, besitzt die Herrschaft Dein-zendorf in Nieder-Oesterreich; seine Gemahlin ist eine Baronin vonLoewenthal. Geneal.-Taschenbuch der gräflichen Familien, Gotha1833, S. 102. Das ursprüngliche Wappen der alten Herren v. Bartzeigte im schwarzen Felde den Kopf eines alten Mannes mit goldenemBarte, ein eben solcher Kopf stand auf der Krone des Tournier-Helms.Siebmacher III. Tbl. S. 123. Ein gleiches Wappen jedoch im ro-tlien Schilde führen die Bart zu Kopenhausen in Baiern, SiehmacherI. Till. S. 83.
Bartliold, die Herren von.
Eine erloschene pommersche Familie, welche das Gut Relzow be-sass, m. s. llaorings Schrift von ausgestorbenen adeligen Geschlech-tern und Brüggemann a. a. O. 1. B. 9. Hauptstück.
Bartlioldi, die Freiherren von.
Christian Friedrich Bartlioldi, geboren am 10. December 1668 zuBerlin, wurde vom preussischen Hofe als Gesandter und bevollmäch-