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1 (1842) A - D
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Bamcwitz Bartensieben.

Barnewitz, die Herren von.

Von dieser adeligen Familie ist der letzte männliche Sprosse am25. April 1741 gestorben. Sie besass in der Mark BrandenburgGross - Ziethen, und im Mecklenburgschen Gützlau und Razow, auchin Dänemark gehörten ihr einige Güter, namentlich Rubiergand undFritzholm. Aul'Gross - Ziethen waren Christoph y. Barnewitz und Mar-cus y. Barnewitz Erbgesessene. Ein Enkel des Letztern, Joachim v. B.,begab sich nach Dänemark und wurde königl. Geheimer-Rath undHofmeister der verwitweten Königin Sophia; sein Sohn Friedrich aberKönig Christians IV. Kriegscommissarius über Laland und Falster, undsein Enkel Joachim v. Barnewitz war der Letzte dieses Hauses in Dä-nemark. Friedrich August v. Barnewitz starb 2 Jahre alt im Jahro1741 als der letzte Barnewitz in Mecklenburg, wie wir oben schon er-wähnten. Am mecklenburg-strelitzischen Hofe lebte in der 2ten Hälftedes vorigen Jahrhunderts noch eine Witwe v. Barnewitz als Oberhof-meisterin ; sie war eine geborne Gräfin v. d. Schulenburg und dieMutter der Generalin v. Wrangel. Die v. Barnewitz führten im Wap-pen einen Löwen im goldnen Felde und auf dem Helme drei Pfauen-federn, roth, silher, blau; nach Andern ist es ein rother Löwe imsilbernen Felde. Von dieser Familie giebt Zedier Supl. It. S. 56, Klü-ver S. 606, Behr (Res Meklenb.), Krohne I. S. 57 u. 58. Nachrichtund v. Meiling III. N. 34. das Wappen.

Barsowitz, die Herren von.

Eine pommersclie nnd altmärkische Familie. In der Altmark be-sassen oder besitzen sie Scharpenloll, Vietbauin, Esak u. s. w. (v.Gundling a. a. O. Anhang S. 6). Ein Hauptmann und ein Premier-Lieutenant von Barsewitz stehen im 26. Landwehr-Regimente.

B a r s t o r f f, die Herren von.

Ein erloschenes, in den Marken, in Poinmern und in Mecklen-burg verbreitet gewesenes adeliges Geschlecht, dessen Wappen von Me-ding I. S. 25. giebt. Dasselbe besass im Pyritzer Kreise (las Gut Lub-tow, m. s. v. Gundling a. a. O. Anh. S. 28.

Barten sieben, die Herren von.

Dieses Geschlecht wird zu dein ältesten Adel der Mark Branden-burg gezählt. Ihr Stammhaus ist Wolfsburg an der Aller, und ihrStammvater war der Ritter Bardone, dem Karl der Grosse eigenhän-dig den Kitterschlag gegeben hatte. Güntzel y. Bartensieben, welcherHeinrich dem Löwen geholfen hatte, die Wenden bei Demmin zu be-siegen, wurde von demselben zum Grafen von Schwerin erhoben. SeinSohn Friedrich y. B. wurde Bischof zu Schwerin. Heinrich v. B.zog in's gelobte Land, nach seiner Rückkehr nahm er den König Wal-demar von Dänemark gefangen, von dem er ein grosses Lösegeld er-presste. Ein Enkel dieses Heinrich's starb 1300 als Erzbischof vonRiga, und Otto, der letzte Graf von Schwerin, aus dem Hause Bar-tensieben , starb im Jahre 1352. Herrmann v. B., der Bruder desoben erwähnten Giintzels, ist der Ahnherr aller spätem Herren v. Bar-tensieben. Er war mit einer Grälin von Osterburg und Altenhausen