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1 (1842) A - D
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Bartlioscnz Barutli.

tigter Minister an den Wiener Ilof geschickt, nm wegen der Annahmeder königlichen Würde zu negociiren. Kr entledigte sich dieses Auf-trages mit eben so grosser Geschicklichkeit, wie mit Treue. KaiserLeopold I. gab ihm einen Beweis seiner Achtung durch die Erhebung inden Freiherrenstand, die König Friedrich I. bestätigte. Im Jahre 1705ernannte ihn dieser Monaldi zum wirklichen Geheimen Rath. Kr istder Verfasser einer vortrefflichen allgemeinen Verordnung, die Verbes-serung des Justizwesens betreffend, welche im Juni 1713 zur öffentli-chen Kenntniss kam, und starb als Präsident des Ober-Appellations-Gerichts und des Collegii Medici, auch General-Director aller franzö-sischen Kolonieen und des Armenwesens, zu Berlin am 28. August1714. Ein Bruder des Erwähnten, Friedrich Heinrich , war Gehei-mer Rath und Regierungs-Präsident zu Halberstadt. Vermählt mitder Tochter des bekannten preuss. General-Lieutenant, Freiherrn vonMikrander (starb 1734 zu Frankfurt a. d. O.), wurde er von diesem un-ter dem Namen Bartholdi-Mikrander adoptirt, allein auch er starb1730 ohne männliche Nachkommen, in. s. den preuss. Staatsrath v.Klaproth. S. 3'Jl).

Bartli osenz, die Herren von.

Ein ausgestorbenes pommersches Geschlecht, welches besondersam Anfange des (4. Jahrhunderts häufig vorkommt, in. s. Martini Ran-gonis origines Pomeranicas, Colbergae. 1Ü84 und Briiggeinann. I. B.9. Hauptst.

Bartsclicn, die Herren von.

Eine pommersche Familie, deren Wappen von Meding III. Bd.No. 37. und Siebmacher III. Tbl. S. 102 giebt. Im rothen Schilde stehtein Hirsch; auf dem offenen Tournier - Helme erblickt man einen sil-bernen halben Mond, auf dessen Spitzen zwei blaue Sterne sichbelinden.

Barutli, die Herren von.

Dieses uralte adelige Geschlecht soll 971 aus Italien unter demersten christlichen Herzoge, Micislaw, nach Polen gekommen sein (m.s. Okolski, T. I. p. 108 und Hermanni praxis Herald, sub Tit. KitlitzOlsnogr. P. I. p. 005.) In Schlesien besassen sie die Güter Kriitschen,Würbitz, Bresewitz, Schiitzendorf, Siminenan, Elgoth, Miildatschiitz,Woitsdorf u. f. w. Dieses Haus erlosch um das Jahr 1670 mit demLandesältesten Joachim l fcnzel von Barutli, nachdem Heinrich von Ba-ruth schon von 13401344 Dompropst zu Breslau, und Dietrich vonBarutli Oberhauptmann in Schlesien gewesen war. Der Letztere wurdein wichtigen Angelegenheiten nach Constantinopel geschickt, sein jün-gerer Bruder Georg begleitete ihn dahin. Beide starben in der Haupt-stadt der Osinanen an der Pest, und ein gemeinschaftliches Grab zuGalata umschloss ihre irdischen Ueberreste (m. s. Henel, Silesiogr.C. VIII. p. 645.). In Sachsen war ein Zweig, dem das Schloss Ba-rutli in der Ober-Lausitz gehörte. Das Wappen dieser Familie istdem der Geschlechter von Aulogk und von Assel gleich. Siebinachergiebt es 1. Tbl. S. 67. v. Meding III. No. 35.