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Barkenfeld — Barnccow.
bei verschiedenen Regimentern. — Das Wappen zeigt im silbernen,auspqnctirten Schilde einen Balken, in dem sicli drei blosse Fiisse be-finden. Auf dem gekrönten Helme stellen drei Vasen mit Blumen.
B arkcnfc 1 d, die Herren von.
Johann von Barkenfeld, war in den Jahren 1340 bis 1348 Com-tlmr des deutschen Ordens zn Schlochau, auch der Erbauer des Dor-fes Barkenfeld (1347) 14 Meile von Schlochau gelegen. Von ihm sindzahlreiche Handfesten, "namentlich die vom Konitzer Stadtwalde, m.g. preuss. Prov.-Bliitter III. B. S. 31.
Barnecow (Barnekow), die Freiherren undHerren von.
Sie gehören eigentlich Mecklenburg an, doch sind auch Aeste die-ser Familie in Pommern und namentlich auf der Insel Rügen seitJahrhunderten begütert. Die alten mecklenburger Barnikow's erloschenam Ende des 16. Jahrhunderts. EIzow in der Handschrift zum pom-merschen Adelspiegel, Gundling im pommerschen Atlas, Hering in denSupplementen zu Rango's Verzeichniss der pommerschen Geschlechter,zählen sämintlich die von Barnekow unter die Freiherren auf der In-sel Rügen, namentlich besitzen sie gegenwärtig Kubelkow, Lanken,Poseritz, Ralswiek, Sissow u.s.w., auch besassen sie daselbst Gr.Syllwitz, Koseldorp, Solkenitz, Reisewitz u.s.w. Schon 1372 warDaroslaw v. B. ein angesehener Ritter am Hofe Herzogs Boleslav V.(Fabarii Erläuterung des alten und neuen Rügen p. 5.). Im Jahre1450 war Raven (Raban) v. B. Landvogt auf Rügen, es ermordeteihn auf dem Landtage zu Stralsund ein an der Spitze der Empö-rung stehender Bürgermeister, aber der Sohn des Ermordeten, Ja-roslaw, nahm Rache an der Stadt, die mit 100,000 Goldgiildenden Frevel bezahlen musste (Micrälius I. 3. Cap. 80.). Barne-kow ging nach Dänemark, und erwarb dort grosse Güter und dieFreiherrnwürde. Von der pommerschen Linie ist Christian von Bar-nekow am 21. November 1754 in den Freiherrenstand erhoben wor-den. Der Senior dieses alten Geschlechtes, der ehemalige grossher-zoglich mecklenburg-schwerinsche Ober-Forstmeister Baron von Bar-nekow auf Jechevitz, auf der Insel Rügen, Ritter des rothen Adler-ordens und des Johanniter-Ordens, starb am 21. May 1820. In unse-rer Armee haben verschiedene Mitglieder dieser Familie gedient, na-mentlich ist der gegenwärtige Generalmajor und Brigadier der Caval-lerie, Baron von Barnekow, als ein eben so tapferer als kenntniss-reicher Offizier, auch als belletristischer Schriftsteller bekannt. DasWappen dieser Familie besteht aus einem silbernen Schilde, in demsich der Vordertheil eines aufspringenden rothen Büffels befindet. Aufdem Helme springt derselbe Widder zwischen einer rothen und einerblauen Pfauenfeder hervor. Nach Andern ist es ein Biiffelkopf mit gol-denen Hörnern zwischen einem Adlerlluge Auf dem Wulst über demHelme liegt ein mit fünf Pfauenfedern besteckter Ring. Micrälius undv. Rehr, libr. 8. p. 1500 sagen: es ist der Kopf eines Stieres zwischeneinein Adlerlluge, auf dem Helme ein Pfauenschweif. Lubini auf derKarte von Rügen giebt einen Gemsenkopf im rothen Felde an.