Baidon — Bareirc.
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Schon im Jahre 1563 begleitete ein Bardeleben den Kurfürsten Joa-chim II. auf den Wahl- und Reichstag nach Frankfurt a. M. Sehrviele aus diesem Geschlechte haben im preussischen Heere gedient,namentlich: Ilans Christoph v. Bardeleben war Generallieutenant, Chefeines Regiments zu Fuss und Gouverneur zu Wesel, wo er am 30. April1736 starb. Er war mit einer von Barl'us vermählt, und ein in dieserF.he gezeugter Sohn starb als Kurhessischer General und Gouverneurvon Cassel. — Philipp Ernst v. Bardeleben ein Solln des oben er-wähnten Christoph Georg, starb als Oberst und Chef eines Füsilier-Regiments im Jahre 1744 zu Breslau. — Christoph Karl Friedrichvon Bardeleben war Generalmajor und Chef des 2. Artillerie - Regi-ments. — In der Gegenwart ist ein General v. Bardeleben Inspecteurvon der Artillerie am Rhein. M. s. Dithmars Nachrichten von den Ileer-meistern S. 25, wo eine genealogische Tafel und das Wappen. BeckmannsAnhalt. Hist. IV. Till. S. 527. Gauhe I. S. 52. Beehr, Res Mecklenb.S. 167- Zedlers Lex. Suppl. III. S. 46. Lang, Fortsetzung des Grafen-saals S. 29. Angeli Annal. S. 29. Pfeffingen- I. S. 665. II. S. 364. 367.724. v. Hellbach I. S. 101. Siebmacher giebt unter den Braunschweig-schen Wappen das dieser Familie. Es ist eine weisse Rose untereiner goldenen Axt im rothen Felde, auf dem Helme ist ein Bund,aus dem zwischen den weissen Rosen und zwei goldenen Aexten einPfauenschweif emporsteigt. Döring giebt ein anderes Wappen, unddieses beschreibt v. Meiling im 1. Till. S. 19. Hier sind es dreischwarze links gekehrte Beile im silbernen Felde, und auf dem Heimoeine silberne mit 4 Pfauenfedern besteckte Säule. Ditbinar giebt S. 8.das Wappen folgendermassen an: es ist ein schräg liegendes silber-nes Beil mit goldenem Stiele im rothen Felde, und im rechten un-tern Winkel beiindet sich eine silberne Rose, auf dem Helme aber5 Pfauenfedern. Fürst giebt im 1. Till. S. 179. 6 Pfauenfedern an.Im Schlosse zu Adendorf bei Lüneburg findet man ein Wappen aufGlas gemalt, welches der 1642 als Abt zu Lüneburg verstorbeneChristoph v. Bardeleben führte. Iiier erblickt man neben den erwähn-ten Beilen die bischüllichen Insignien und den Abt selbst, auf demHelme ebenfalls die bischöflichen Insignien, und neben dem Schildesteht der Erzengel Michael im silbernen Gewände, und unter seinenFüssen liegt der überwältigte Drache.
Bartion, de.
Unter den vornehmen französischen Flüchtlingen, die Berlin zuihrer zweiten Ileimath wählten, war auch eine Frau von Bardon ausSt. Antoine in Languedoc. Sie kam als Wittwe und brachte sechs er-wachsene Töchter mit, die sich sämmtlich in kurzer Zeit vermählten.Vier wurden die Gemahlinnen russischer Staabsolliziere, des Generaldu Pre und der Herren de Revin , d l'Epinusse und Lupe, die fünfteheirathete einen Herrn de la Grave, und die sechste den Regierungs-Rath Ziegler in Berlin. Ermann, Alemoires etc. IX. p. 16.
Bareire, die Herren von.
Diese Familie kam unter dem grossen Kurfürsten nach Berlin.Sie erwarb Grundbesitz in Preussen, namentlich ein Gut bei Osterode.Ein Herr von Bareire steht als Hauptmann im 16. Infanterie-Regimentzu Düsseldorf: dieser OIRzier erhielt für seine in der Schlacht beiLeipzig bewiesene Tapferkeit das eiserne Kreuz II. Kl. Ein Alajor