Baclistcin — Backhof.
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tnrnierfähigen Geschlechtes in brandenbnrgschen und prenssisclienKriegsdiensten; so blieb Rudolph Siegfried Bachof von Kellt als könig-licher Major 1715 vor Stralsund, und in dem Regiment von Anhalt-Dessau dienten als Hauptleute die Uriider Friedrich Wilhelm undAugust Heinrich Bachof von Echt. In der juristischen Literatur habensicii Reincrls Bachofen v. Hecht, Vater und Sohn, rühmlichst bekanntgemacht. Der Vater, geboren 1544 zu Cöln, wurde Bürgermeister derStadt Leipzig, sein Sohn aber Professor zu Heidelberg. In neuererZeit blieb, in einem in Folge einer literarischen Fehde herbeigeführ-ten Zweikampfe ein Hauptmann Bachof von Echt aus der DüsseldorferGarnison. — Gegenwärtig finden wir diesen Namen nicht mehr inden Listen der Armee, wohl aber steht Joseph Bachofen von Echt inder Reihe der geachtetsten Rechtsgelehrten und Advocaten der Rhein-provinz. Berühmt oder bekannt geworden sind aus diesem Geschlechte;Charles Louis Bachof von Echt, Bischof zu Glaudere in Frankreich.—Johann Friedrich war Herzog!. Gothaischer Premier-Minister und Ge-heimer Raths-Director, später auch Reichshofrath mit Sitz und Stimmeauf der Herrenbank, er starb am 27. October 172(i 84 Jahr alt. SeinSohn, ebenfalls Johann Friedrich, war auch Reichshofrath und Herzog!,sächsischer Geheimer-Rath und Kanzler; dieser starb zu Jena, am 3.Januar 1736. Ein dritter, Johann Friedrich, geboren den 12. Januar1710, war lcönigl. dänischer Geheimer - Rath , Gesandter am rümisch-kaiserl. Hole und Ritter der höchsten Orden Dänemarks und Russ-lands. — Ludwig Heinrich war ein geschätzter Dichter geistlicherLieder. — Bauer und Spangenberg, von Krohne 1. Th. S. 47 u. f.Das genealogische Handbuch Nächtig. S. 6. und Ersch und Gruber, inder Encyclopädie S. 33. geben Nachrichten von diesem Geschlechte.Siebmacher giebt das IVappen der Herren von Echten unter demWestphäl. Adel. Es sind drei rothe Adler im silbernen Schilde.
Baclistcin (auch Backstein), die Herren von.
Diese Familie kam aus Schweden nach Schlesien, wo sie sich vonBachstein-Frankendorff schrieb, und ansehnliche Besitzungen, nament-lich die Güter Leonhardwitz, Kreikau, Kl. Schottgau und Wachwitzerwarb. Bemerkenswerthe Mitglieder dieses bei uns erloschenen Ge-schlechtes waren: Elias von Bachstein, Prälat des Matthiasstiftes zuBreslau und General-Visitator des ritterlichen Ordens der Kreuzherrn,mit dem rothen Stein durch Schlesien und Polen, er starb zu Breslauam 1. Mai 1624 (m. s. Conradi Siles. togataj. — Elias Michael vonBachstein (auch Backstein) kaiserlicher Rath und Kanzler im Fiirsten-thume Breslau, ein durch Herz und Geist gleich verehrungswiirdigerMann, der um das Jahr 1680 starb (Curiosität. Siles. Animadvers.p. 118.). Im Wappenbuche S. II. p. 89. findet man das von Bachstein-sclie Wappen unter den schwäbischen Geschlechtern, denen die Bach-steins auch von Bucelini und Spener zugezählt werden. Im blauenSchilde steht ein goldener Pfahl. Auf dem gekrönten Helme zwei aus-gebreitete Flügel, gelb und blau, in denselben der Pfahl. SiebmacherII. 89. Sinap. II. S. 510. v. Hellbach lässt den erwähnten Elias Michaelam 27. Juli 1671 vom Könige von Preussen adeln?! M. s. Hellbach1. Bd. S. 94.
Backhof, die Herren von.
Ursprünglich ein Anhalt-Cöthensches Geschlecht. Johann Augustvon Backhof war Preussischer Major bis 1716. Sein Sohn Karl ge-langte bis zu der Würde eines General-Lieutenants der Cavallerie und