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1 (1842) A - D
Entstehung
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Bachen Bachof.

1719 als Revisionsrath, sein Solin David von Bachelle gelangte inhanöverschen Diensten zum Range eines Obersten und hinterliess beiseinem 1734 erfolgten Tode fünf Sohne, von denen zwei später in dieDienste König Friedrich II. traten. Louis von Bachelle, ein jün-gerer Bruder Gideons, stand ebenfalls im preussischen Staatsdienste,und war ein sehr angesehenes und geachtetes Mitglied der Kolonie inBerlin. Gegenwärtig scheint diese Familie bei uns erloschen zu seyn.

Bachen, die Herren von.

Eine adelige Familie dieses Namens besass Paraschyn und Roslasinim Pommerschen Kreise Lauenburg (YVintheri Balthus Pomm.). JohannChristian von Bachen (auch Bochen), Mitbesitzer von Paraschyn (Pa-raschin), war 1784 Hauptmann im Waldeckschen Regiment. Briiggemanna. a. O. 2. Theil. S. 1077.

Bach mann, die Herren von.

Bis zum Jahre 1806 standen zwei Herrn von Bachmann im preus-sischen Staatsdienste, einer war mit dem Titel eines Geheimen Justiz-Raths , bei der Siidpreussischen Regierung zn Warschau, ein andererKriegs-Rath und Justiz-Commissarius bei der Neu - OstpreussischenRegierung zu Plock. Nicht zu bestimmen vermögen wir , ob sie Ab-kommen oder Verwandte des Johann Paul Bachmann waren, der imJahre 1782 als kaiserlich österreichscher Hofrath in den Adelstand er-hoben wurde. M.s.v.Mühlfeld Oestr. S. 158. Siebmacher giebt unter denWappen des Adels in Schwaben auch eines der Herren von Bachmann,welches eine rothe und weisse Leiter im goldenen Schilde zeigt. Eineeben solche Leiter steht in einem nach der rechten Seite gekehrtenAdlerflügel auf dem Helme. M. s. d. gen. Wappenb. V. Th. S. 122.

Bacliof von Echt, die Grafen, Freiherrn undHerren von.

Sie stammen von einem Schlosse, welches zwischen Röremond undMaaseyk am rechten Ufer der Maas lag, und zu dem die OerterBachofen (Bachowen) und Echt gehörten, und demnach gehören sieursprünglich der niederländischen Provinz Limburg an; es haben sicliaber mehrere Zweige dieser Familie auch in der jetzigen preussischenRhein-Provinz, ein Zweig auch im Brandenburgschen, ansässig gemachtund ausgebreitet, auch in den herzoglich sächsischen Landen und na-mentlich im Herzogthume Altenburg waren sie begütert und eine Liniehatte sich nach Dänemark begeben. Kaiser Karl V. bestätigte ihrenAdel durch eine Urkunde vom 24. März 1532. Sie ist wörtlich einerLeichenrede, die zu Jena im Jahre 1736 dem Kanzler Johann Fried-rich Bachof von Echt gehalten wurde, beigedruckt. Johann FriedrichBachof von Echt wurde am 24. März 1752 vom Kaiser Franz I. inden Reichsgrafenstand erhoben. Der Zweig, welcher sich ins Branden-burgsche wendete, stammte von Friedrich von Bachof, dem Sohne desweiter unten erwähnten Ludwig Heinrich und der Gräiin DorotheaWilhelmine von Moltke; sie unterscheiden sich von den übrigen Liniendurch die Farbe des Lammes in ihrem Wappen. Von der dänischenLinie starb am 29. Mai 1827 der Freiherr Bachof von Echt aufHartmannsdorff, und von der sächsischen Johann Heinrich JoachimBacliof von Echt, Altenburgscher Kammerherr, am 28. Februar 1830.Schon seit langen Jahren waren Mitglieder dieses uralten stifts- und