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1 (1842) A - D
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Aulack Anrifavre.

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und namentlich durch seinen Besuch im Lande der Kadern berühmtgemacht hatte, im Jahre 1690 in brandenburgische Dienste, in denener bis zum Obersten und Chef eines Infanterie - Regiments (No. 20.zuletzt Prinz Louis Ferdinand) stieg, und am 30. December 1731 nach42jähriger Dienstzeit zu Magdeburg sein Leben beschloss. Konig Frie-drich Wilhelm I. hatte ihm aus besonderer Gnade im Jahre 1723 dieAmtshauptmannschaften Usedom, Uckermünde, Stolpe und Werchengeschenkt.

Aulack, die Herren von.

Diese Familie war in Pretissen wohnhaft und scheint jetzt erlo-schen zu sein. Friedrich Wilhelm von Aulack, vermählt mit einervon Roch, war Oberstlieutenant unter Friedrich I. Sein Sohn Ludwigvon Aulack befehligte ein Grenadierbataillon in der Schlacht bei Kes-selsdorf; später wurde er im Forstwesen placirt und starb am 9.December 1763 als Oberforstmeister auf dem Jagdhause Collitz imMagdeburgschen.

Au]ick, die Herren von.

Im Jahre 1807 fiel ein Major von Aulick, der bis dahin bei demRegiment Plötz gestanden hatte, auf dem Bette der Ehre.

A u 1 o c k (auch A u 1 o g k), die Herren von.

Obgleich ältere Schriftsteller, wie Bucelin, Schickfuss, Speneru. s. w. dieses Geschlecht unter die alten schlesischen Familien zäh-len, so sind andere Genealogen der Meinung, dass sie aus Polenstammen und von da in das schlesische Fürstenthum Oels gekommensind. In dem Oelsnischen besassen sie Pritzen, Altenholf, Eilgut, Kun-nersdorf, Laubske, Schönau, Kraschen u. s. w., Güter, die aber längstin andere Hände gekommen sind. Dagegen besitzen sie in der Ge-genwart Kochanowitz im Lublinitzschen, Ober-Seichwitz im Rosen-bergschen. Auch sind sie bei Strehlen und Niinptsch, wo sie Pangelbesitzen, begütert. Eine Frau v. Anlock, geb. v. Gamm, besitzt dieGüter Brunzelwalde und Zubehör bei Freistadt. Uebrigens hat diesesGeschlecht gleichen Ursprung mit der vornehmen polnischen Familiev. Mielinski (eigentlich Mielgcki), von der sich noch einige Uluk Mie-lfcki schreiben. Karl Joseph v. Aulock starb am 3. May 1830 59 Jahrealt, als Bischof in Marocco in p. inlid. und Weihbischof des HohenDomstiftes zu Breslau. Es befinden sich von dieser Familie noch meh-rere Mitglieder im preussischen Civil- und Militairdienste, namentlichder Regierungs-Rath von Aulock zu Oppeln. Das Wappen derHerren von Aulock führt im blauen Schilde einen schwarzen lonschrei-tenden Ochsen, und einen eben solchen abgekürzt, auf dem Helme.Die Helmdecken sind schwarz und blau. Es ist demnach dieses Wap-pen sehr ähnlich denen der Familie von Assel und von Baruth. Sieb-macher giebt dieses W r appen 1. Till. S. 58. No. 15. von Meding III.No. 24., und man findet in Lucae schlesischer Historie, in GauheS. 41. n. s. w., in Hartknoch's Preussen und iin Sinapius 1. Till. S. 238.und 5. Till. S. 508. Nachrichten über dieses Geschlecht.

A n r i f a v r e, die Herren von.

Mit (liesein Namen wird von alten Schriftstellern, namentlich vonBucelin und Spener, ein schlesisches Geschlecht bezeichnet, welches im