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Auerswald — Aujardiere.
Raim. Duellii Excerptor. geneal. liist. Libri II. Lips. 1725. f. Iselinsallgem. liistor. Lexikon I. 1730. Zedlers grosses Universal-Lexikon,II. Bd. S. 213. Hartard. S. 16—-21. Gaulie I. S. 35. II. S. 32. SalverS. 78. 510 ii. f. Siebenkees (eigentlich vom Grafen v. Seiboltsdorf, Dom-herrn in Regensburg) 8. Heft. S. 242 — 245. 13. lieft S. 31 bis 47.Chrysost. Hanthaler, Recensus diplomatico-geneal. archivi Campil.Wien I. part. (1819. f.) pag. 25. Ueber den preussischen Zweig giebtv. Ilartknoch's Alt- und Neues Preussen S. 451. u. Preuss. Archiv,Januar-Heft. 1790. Auskunft.
Auerswald, die Herren von.
Von dieser alten meissnischen Familie, deren Stammhaus in derGegend von Chemnitz liegt und jetzt das Besitzthum der Herren vonSchdneberg ist, belindet sich ein Zweig im Königreiche Preussen undnamentlich in und um Königsberg, während die meissnische und säch-sische Linie (Auerswaltnl, die namentlich Alberude im Schönburgschen,und Gebersbach bei Leissnig besass, schon im Jahre 1719 ausgestor-ben ist. Von den Auerswald in Preussen starb am 3. April 1833 derLandhofmeister im Königreiche Preussen, Geheime Staatsrath, ehema-liger Präsident und Ritter des rothen Adlerordens Hans Jacob v. A.auf Faulen bei Rosenberg. Seine Söhne sind Hans v. A., königl.Major im Generalstabe, — Rudolph v. A., auf Wessliene, General-Landschafts - Rath und Alfred v. A., königl. Regierungsrath. So vieluns bekannt ist, sind in der Gegenwart ausser den Genannten nurnoch wenige männliche Nachkommen dieses altadeligen Stammes vor-handen. Nach den Angaben des erwähnten Herrn Majors iindet manin folgenden Handschriften Nachrichten über die Familie von Auers-wald: Hartungii fragmenta genealogica. — Hennebergers genealogi-sche Tabellen; Rabens Sammlung genealogischer Nachrichten, die sichauf der Wallenrodt. Bibliothek in Königsberg belinden; das preussischeWappenbuch; Briefregister des Riesenburgischen Gebiets, eine Samm-lung, die in dem Königsberger Archive anzutreffen ist. Ausserdemdienen zur Geschichte der Familie folgende Quellen: Fabian v.Auers-Wahl, Reigerkunst 1539, mit Holzschnitten von Lucas Cranacli; —Knauts Prodromtis Misniae. Zedlers Univ.-Lexikon II. Bd. S. 2161.Bocks Leben des Markgrafen Albrecht S. 238. ßaczko's Geschichtevon Preussen, IV. Bd. S. 261. 231 —250. Preussisches Archiv 1790.S. 48. Das W r appen geben Siebmacher, I. Till. S. 155. (unter denmeissnischen, Aüerswaltn.) No. 5. v. Meding III. S. 17. Tyroif III. Tbl.S. 297. Siebenkees II. Abschn. 13s Heft. S. 17, auch Fürst I. Tbl.S. 165. Es besteht aus einem rothen Schilde, in dem sich über einan-der zwei leopardirte gehende Löwen mit vorwärts gekehrten Köpfenund doppelten Schwänzen belinden. Aus dem Helme wächst der Kopfeines Stieres.
A n g u s t i n, die Herren von.
M. s. von O w s t i e n.
Aujardiere, 1', die Herren.
Eigentlich Chenu de Chalsac l'Anjardiere. Aus dieser Familie,die von dem Schlosse Chalsac in der Bretagne stammt, kam WilhelmChev. de Chalsac l'Anjardiere, nachdem er sich schon als Reisender