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Auritz — Auwacli.
l'otlien Schilde zwei silberne Hirschgeweihe und einen sechsstrahligengoldenen Stern führte. Auf dem Helme waren ebenfalls zwei silberneHirschgeweihe, und die Decken waren von rother und weisser Farbe.
Auritz, die Herren von.
M. s. von E i c h 1 e r.
A n s s c in, die Herren von.
Ein uraltes Geschlecht in Cöln, welches nicht, wie einige Schrift-steller sagen, schon seit langen Jahren ausgestorben ist; es soll vonden Ansonen, deren die Alten vielfach gedenken, abstammen. Friedrichvon Aussein, preussischer Hofrath, besitzt das Gut Eichen im KreiseSiegen. — M. s. das neue genealogische Handbuch 1777 S. 1S4. und17/8. S. 289 und v. Hellbach i. Tbl. S. 91. Der letzte Schriftstellererwähnt auch eines kölnischen Geschlechtes von Aussen. Ks gehörtedem Handelsstande an und von ihm stammte der herzoglich gothaischeLand- Kirchen- und Schulen - Inspector Thomas von Aussen.
Aust, die Herren von.
Es wurde im Jahre 1722 der Obersalz-Amts-Buchhalter Aust inSchlesien mit dem Prädicate von Weisenfeld in den Adelstand erhoben.
Austen, (auch Ängsten), die Herren von.
Diese Familie gehörte dem sclilesischen Adel an; auch befandsich ein Zweig derselben in Preussen, und in der Kirche zu Schweid-nitz in Schlesien findet man das Epitaphium eines Matthias von Äng-sten, der Consul daselbst war und im Jahre 1497 starb.
Au wach (Aul) ach), die Herren von.
Ein in der Eifel begütert gewesenes Geschlecht, das am Anfangedes achtzehnten Jahrhunderts ausgestorben sein soll. In dem libro - of-Jiciali des Trierschen Kurfürsten Lothar (von Metternich) vom Jahre1599 kommt Johannes von Auwach unter den adeligen Lehnsleutenvor. Es sind aus diesem Geschlechte, das mit den Waldpott von Bas-senheim, mit den Sturmfeder und andern vornehmen Familien ver-wandt war, mehrere ausgezeichnete Männer hervorgegangen, nament-lich Ernst Philipp von Auwach, der zur Würde eines kurpfälzischenGeneral-Feldmarschall-Lieutenants gelangte, und Johann IVolfgang,der als kaiserlicher General - Feldmarschall- Lieutenant, Hof-Kriegs-rath und Coinmandant zu Constanz, im Jahre 1781 starb. DiesesGeschlecht führte im rothen Felde einen vorschreitenden gekröntenLöwen, mit doppeltem Schweife, und auf dem Helme, zwischen zweirothen Büffelshörnern eine menschliche Figur ohne Arme, mit einemSterne über dem Haupte. Estor erwähnt in seiner Ahnenprobe imII. Theil die Irrungen, welche dieses Geschlecht wegen seiner Ahnenmit dem Domkapitel zu Worms hatte. In der „Eillia illustrata" wirddiese Familie im II. Bd. 1. Abth. S. 36 u. 37 erwähnt. Herr v. Hatt-stein giebt im III. Tbl. S 25 eine Stammtafel derselben. Gauhe er-wähnt sie II. S. 35 u. 1'. und Cramer, de jurib. nobil. avit. S. 136.