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1 (1842) A - D
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Auer.

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Regiments zu Fuss ti ml Hofmarschall des Markgrafen Philipp zu Bran-denburg und Heermeister zu Sonnenburg "war; ein General-Major "vonAuer war Chef des Dragoner-Regiments No. 6. in Königsberg in Preus-sen und starb im Jahre 1809. Einer seiner Söhne ist königl. Oberstund Clief des Generalstabes des 1. Arineecorps, dem man viele hand-schriftliche Nachrichten über seine Familie verdankt. Dieser kennt-nissreiche Staabs-OlHzier ist auch ordentliches Mitglied der königl. deut-schen Gesellschaft in Königsberg. Noch erwähnen wir des Andreasvon Auer, der sich der gelehrten Welt als Geometer und Verfassereiner Abhandlung über die Messungen unzugänglicher Wälder und Mo-räste bekannt gemacht hat. Man iindet diese Abhandlung in derSammlung der Jablonowski'schen Aufgaben, Danzig 1767. In dein ge-lehrten Deutschland, 3. Ausgabe, Lemgo 1776, 1. Bd. S. 20, ist dergedachte Andreas von Auer als litthauischer Edelmann und geschwor-ner Landmesser in dem Kauenschen District erwähnt. Den Befreiungs-kampf machten fünf aus dem Geschlechte der Auer mit; einer blieb aufdem Felde der Ehre, die übrigen vier wurden verwundet. Einer wurdemit dem Orden des eisernen Kreuzes 1. Klasse, die übrigen mit demder 2. Klasse geschmückt. Was die Auer in Schlesien betrilft, sozählt sie Bucelin und Spener, wie auch das Wappenbuch, zu demRitterstande der Provinz, und Sinapius beschreibt Till. 1. Seite 238 ihrWappen, das im gelben Schilde und auf dem Helme den Kopf undden Hals eines schwarzen Bockes zeigte; die Helmdecken sind gelbund schwarz. Ganz verschieden aber ist das Wappen, welches sich inder Gegenwart viele Mitglieder der Familie v. A. in Preussen bedie-nen. Es ist der Kopf eines Auerochsen im rothen I?elde des Schil-des, und auf dem Helme wächst ein goldener Greif.

Das vollständige Wappen aber ist folgendermaassen zusammenge-setzt und wird durch die beigefügte historische Nachricht erklärt. Esist quadrirt mit einem Herzschildlein. In dem letztern ist in dem rothund silber quer getheilten Felde ein Pfahl von entgegengesetzten Tincturen. Im ersten und vierten rothen Quartiere ist der Kopf eines Aner-ochsens in seiner natürlichen Farbe; im zweiten und dritten ebenfallsrothen Felde aber ein halber rechts gestellter springender, goldenerGreif dargestellt. Das Schild ist mit zwei Helmen bedeckt; auf demeinen liegt ein mit drei Straussfedern geschmückter alterthiimlichersechseckiger Hut, auf dem andern aber zeigt sich über einem rothund goldenen Bunde der obenerwähnte Greif. Ursprünglich führtendie v. A. den Wahlspruch ihres Hauses: Honor Virtutis Flamma imWappen. Den Kopf des Auerochsens aber erhielten erst die Auer inPreussen, weil der obenerwähnte Claus v. A., ihr Ahnherr, ein Mannvon hohem Muthe und Riesenstärke, einst auf der Jagd einen wiilhen-den Auerstier erlegte, welcher das Leben des Herzogs Albrecht vonPreussen bedrohte. Für diese That, welche zugleich eine eigenthüm-liche Beziehung auf den Familiennamen darbot, ist ihm die Erweite-rung und Vermehrung des Wappens verliehen worden. Sehr ausführ-lich giebt Herr von Hellbach, Till. I. S. 85 , die verschiedenen Schrif-ten an, in denen man über das Geschlecht im Allgemeinen und seineeinzelnen Zweige nähere Nachricht iindet. Wir begnügen uns, hierdiejenigen anzuführen, die sich auf die Familie überhaupt und sodannauf den in Preussen verbreiteten Zweig insbesondere beziehen. Riix-ner, Ausg. 1578. beim 10. 15. 16. 19. 21. 22. 25. 26. 27. 30. und 34.Turnier. Spangenberg, I. Tbl. S. 331., IL Till. S. 245. 329. b. 331.etc. Latz, de gentium aliquot inigration. etc. Frcf. 1660. f. Lib. 7. p.349. Bucelini III. Till. S. 328. u. f. IV. Tbl. S. 2225. S. 481 etc.Spener, Hist. insignium. Bürgermeister, Biblioth. equestris. SeifertsStammtaf. 1. Tbl. 1721. II. 1723. Dessen tumiermässige Gesch.