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1 (1842) A - D
Entstehung
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Assel Aszliclm.

Das Wanpe n der Grafen v. d. Asseburg ist folgendermaassen zu-sammengesetzt : Das Schild bestellt aus vier Fehlern und einem Herz-scliildlein, wovon das letztere in der Mitte auf blauem Gründe einenGreif enthält. Auf dem ersten Felde liegen zwei Schlüssel in derForm eines Kreuzes, diess sind die Bliicherschen Schlüssel; auf demzweiten steht der preussische Adler, das dritte ist wie das zweite, unddas vierte wie das erste. Das Schild wird von zwei Wölfen gehalten,und über der Grafenkrone erblickt man zwei Helme, die ebenfallswieder Grafenkronen tragen und von denen die rechter Hand eineSäule mit einem Spiegel enthält; auf der linken steht der preussischeAdler. Ebenso giebt Siebmacher das ursprüngliche Wappen im J. Till.S. 183. No. 5., Tyroif II. Bd. S. 209- (soll falsch sein), von MedingII. S. 22. u. s. w. Nachrichten über diese Familie geben Dr. W. M.Heyers Geschichte der Asseburg, in Kobens II. Bd. S. 126132.,Seiferts Genealogie hochadeliger Eltern und Kinder Till. 5. No. 17.S.U., dessen Ahnent. II.Till., Abels sächs. Alterthiimer S 448513-,Stosch vom Stoschschen Geschlechte II. Till. S. 181., Dreyhaupt 1.S. 94. 455. II. S. 965., Grundmann S. 25G., Zedier Lexikon Suppl. 11.S. 554., König III. Till. S. 1-19., Pfeilingers Historie des braun-scliweig-lüneburg. Hauses, 1. Till. S. 117. 121., C. B. Behl-, Stamm-baum und Beschreibung des hochadeligen Hauses Asseburg, Hildesh,1721. fol.; dessen Beschreibung der Herren von Steinberg im AnhangeS. 50. u. f.; II- Meibom hat in Chron. Riddagsh. T. III. S. 303. ei-nen Com. de familia Asseburgicor. versprochen, nach allen Vermu-thungen aber scheint sie nicht erschienen zu sein. Spangenberg'sAdelssp. P. II. p. 184.; Gaulle, N. genealog. Ilandb. Nachtr. 1. ThhS. 183. No. 8.; v. Steinen, westph. Geschichte, II. Till. S. 672.

Assel, die Herren von.

Dieses längst ausgestorbene Geschlecht soll von Asslau, einemDorfe im Bnnzlauer Kreise der preussischen Provinz Schlesien, wel-ches sein Stammhaus war, den Namen geführt haben. Docli wird esin alten Urkunden aucli Ossel genannt, namentlich kommt in den Jah-ren 1379 und 1380 ein Nitsche von der Ossel, und im Jahre 1392 einNitsche Assel unter den Käthen des Herzogs Ruprecht von Liegnitzvor. Das Wappen dieses Geschlechtes ist dem der Herren von Aulocksehr ähnlich; es zeigt im blauen Schilde einen schwarzen Büffel undauf dem Helme einen halben schwarzen Büffel. Die Decken sind blauund schwarz.

Assig, die Herren von.

Aus dieser Breslauischen Patricierfamilie war Andreas von Assigund Siegersdorf, Doctor der Rechte und Obersyndikus zu Breslau. Erwar am 4. November 1018 daselbst geboren und starb den 10. Mai1676 ebendaselbst. Kaiser Leopold 1. hatte ihn bei Gelegenheit, woer als Gesandter der Stadt Breslau vor ihm erschien, mit dem l'rädi-cat von Siegersdorf in den Adelstand erhoben.

Aszhelm, die Herren von.

Ein ebenfalls schon vor langen Jahren erloschenes schlesisches

Geschlecht, von dem Gcarij von Aszhelm Mitglied des Käthes der

Stadt Breslau und Besitzer der Güter Borne u. s. w. war. M. s. Clin-