Druckschrift 
1 (1842) A - D
Entstehung
Seite
149
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Alterns Andorf.

1J9

radii Sil. Tog. Justitiae Aschelnuis casside cinctus erat. Das Wärppea.zeigt im silbernen Schilde zwei schräg von der Linken zur Rechtenliinauf gehende Balken oder Striche , den vordem schwarz, den hin-tern weiss, zwischen welchen ein aufwärts laufender schwarzer Wind-hund mit einem goldenen Halsbande sichtbar ist. Auf dem gekröntenHelme steht der hervorspringende schwarze Hund zwischen zwei Flü-geln, der vordere schwarz mit dem weissen Balken, der hintere weissmit dem rothen Balken. Die Helmdecken sind roth und weiss.

Attcms, die Grafen von.

Dieses österreichische Grafengeschlecht, welches sich in die Haupt-linien zu Ileiligenkreuz und zu Petzenstein theilt, leitet seinen Ur-sprung und Namen von dem Schlosse Attems, in dem Gebiete vonAqnileja her. Ks besitzt in Steyermark die Herrschaften Schratten-thal, Heusambacher, Kahn, Hartenstein, Burg, Feistritz, Strass,Gössing, Luzinai, Attimis, Podgora und Petzenstein. Das Haupt deraltern Linie ist jetzt (1835) der Graf August Anton, Reichsgraf vonAttems, Freiherr zu Heiligenkreuz, Herr auf Schrattenthal. Seineeinzige Tochter, Maria Leopoldine, ist mit dem Grafen Joseph vonGilleis vermählt; und aus der jiingern Linie der Graf Siegismund,Herr zu Podgora und Petzenstein, vermählt mit einer Grälin Pace.In das preussische Adels-Lexikon gehört dieses vornehme Haus, weilmehrere Mitglieder desselben Domherrn zu Breslau waren. Sie kom-men im Sinapius unter dem Namen der Grafen von Attembis oder At-timis vor, namentlich war der Graf Herrmann Matthias von AttemsCanonikus am Domstifte zu Breslau; er starb im Jahre 1712 als Dom-dechant zu Passau. In der Kreuzkirche zu Liegnitz liegt der am 16.September 1634 daselbst im 28. Jahre seines Alters an den Folgenseiner Wunden, die er einige Tage vorher in einem Gefechte zwischenGoldberg und Liegnitz erhalten hatte, gestorbene Reichsgraf Ferdinandvon Attembis, kaiserlicher Oberstwachtmeister zu Ross, begraben.Die Grafen von Attems haben ein Wappen, welches dem der Familievon Tettau sehr ähnlich ist, denn dieses bestellt, wie jenes, in ei-nem Schilde, in dem vier absteigende rothe Spitzen und drei aufstei-gende weisse Spitzen angebracht sind. Das gräflich v. AttemsscheWappen hat auf dem gekrönten Helme den Obertheil eines Hundes mitgoldenem Halsbande; die von Tettau aber zwei roth und weiss abge-theilte Flügel. Siebmacher giebt dieses Wappen 5. Tld. S. 8. No. 4.M. s. auch Allg. geneal. Handln I. Till. S. 428 437. Gauhe, Tbl. 1.S. 34. Wissgrill, I. S. 171. und Leupold, 1. Till. S. 59118.

Alibi e, d', die Herren.

Ein Baron d'Aubie wurde im Jahre 1793 königl. Kammerherr;nach der ersten Rückkehr der Bourbons wurde er Doyen de gentils-homines de la chambre des Königs. 1814 erhielt er den rothen Ad-ler-Orden zweiter Klasse. Er starb zu Paris am 10. Januar 1835.In Königsberg in Preussen lebt ein Major von Hausen-Aubie; er istBesitzer der Güter Sudniken und Wesselhüfen.

Andorf, die Herren von.

Aus dieser Familie sind einige Mitglieder Staatsbeamte in Schle-sien gewesen, als diese Provinz noch dem österreichschen Kaiserhause