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1 (1842) A - D
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Arend Arensdorf.

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Chaumonfr-Guitry und starb zu Paris 1833. Endlich erinnern wirnoch, nicht ohne Wehnrath, an die unglückliche Fürstin Pauline vonAremberg, vermählte Fürstin von Schwarzenberg, die am 1. Juli1810 zu Paris bei dem Feste,zur Vermählung Napoleons verunglückte.Man vergleiche Bucelin J. S. 19.; Hühners Tabellen 240. und 333.;d. Gothaischen genealogischen Kalender 1834.; Ersch und Gruhers En-cyclopädie und das Varrentrappsche genealogische Handbuch 1835.

Arend, die Herren von.

In der Priegnitz lebte im Jahre 1713 eine Wittwe v. Arend , de-ren Sohn, namentlich Alexander Joachim und N. N. Arend in der Ar-mee Slaabsolliziere waren.

Arcnscliild, die Herren von.

Ursprünglich gehörte diese Familie dem Niedersächsischen Kreise,und namentlich dem Herzogthume Bremen an, aber ein Zweig der-selben kam am Ende des 17. Jahrhunderts nach Oels in .Schlesien, woChristoph Daniel v. Arenschild, Hofmeister der Prinzen Karl Friedrichund Christian Ulrich von Würtemberg- Oels war. Audi in Dänemarkist sie unter dem Namen von Arendschild verbreitet. Nach Mushardsböhmischem Rittersaal S. 81. ist sein Wappenbrief vom 30. Mai 1663.In der Gegenwart sind keine Mitglieder dieses Geschlechts mehr inSchlesien vorhanden. Der bedeutendste unter den Arendschilds warDaniel v. Arendschild, königl. schwedischer Kriegsrath und General-Lieutenant, auf Oldendorf und Open; er stand in hohen Gnaden beider Königin Christine. Von seinen sechs Söhnen war der oben er-wähnte Christoph Daniel der jüngste. Das in 4 Felder getheilte Wap-oen ist schwarz und weiss. In den schwarzen Quadraten 1 und 4 stehtein halber gelber Löwe, inzwischen 2 und 3 ein schwarzer Adler mitausgestreckten Flügeln. Der gekrönte Helm trägt den gekrönten Lö-wen , der in seiner Klaue zwei Adlerfiiigel hat. Die Decken sindschwarz und gelb.

Arensdorf, die Herren von.

(Auch Ahrensdorf und Alirenstorff.)

Von diesem uralten adeligen Geschlechte waren viele Mitgliederin der Uckermark, in Pommern, im Magdeburgschen und in Schlesienverbreitet, v. Gundling a. a. O. schreibt sie Ahrensdorf und nennt sieAnhang S. 38. unter dem Adel der Uckermark als Besitzer von Britzke,und Arensdorf geschrieben, als Besitzer von Willskow. Lucä a. a. O.2. Till. 1748. nennt sie Arnsdorf und lässt sie aus dem Hause Güstowim Glogauschen Fürstenthume abstammen. Schon im Jahre 1306kommt ein Ludolph v. Arensdorf vor, und Joachim v. Arensdorf warim Jahre 1575 Amtshauptmann zu Gommern im Anhaltschen. Auchim Mecklenburgschen war eine Linie begütert. Aus dieser Linie warder dänische General der Cavallerie Karl v. Arensdorf, der nach er-langtem grossen Kriegsruhme im Jahre 1676 im Treffen bei Lundenblieb. Sein Sohn Karl Friedrich war Land-Comthur in Vorpommernund hatte Güter an der Peene. Ein anderer war dänischer Gesandteram brandenburgschen Hofe und erkaufte Güter in der Uckermark.Friedrich v. Arensdorf, ein jüngerer Bruder des dänischen Generals,war dänischer Vice - Kriegs - Präsident und starb im Jahre 1689. Seine