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Arenswald Arle.
Nachkommen erwarben Güter in Jiitland, Fiinen on<l Seeland. ImJahre 1816 starb ein Major v. Arensdorf im Garde-Invaliden-Bataillon;ein anderer schied im Jahre 1820 als Oberst-Lieutenant der Gensdar-merie aus dem activen Dienste und starb 1833. Ein dritter besitzt dieHerrschaft Drebkau in der Niederlausitz. Ihr Wappen, in dessen ge-fliehtem Schilde von schwarz und gelber Farbe ein schwarzer Löwesteht, und ein eben solcher sich auf dem Ileline befindet, dessenDecken gelb und schwarz sind, giebt Lucä an der oben angeführtenStelle. Sinapius und Spener zählen sie ebenfalls zur Neissischen undGlogauschen Ritterschaft; der letztere bezeichnet sie auch als Besitzervon Arnsdorf im Liegnitzschen, und führt zugleich an, dass Güstowaus ihren Händen in die der von Gersdorf übergegangen sey. — Sieb-macher giebt das Wappen im 1. Tbl. S. 66. No. 7., v. Medinge 2. Till.No. 23.; auch im dänischen Wappenbuch ist es zu finden. Ueberallaber ist es verschieden. Siebmacher giebt es unter den schlesischen,und zwar auf folgende Weise : Das Schild ist nach der Länge in zweiTheile getheilt, in der rechten Hälfte ist ein blau und silbernes Schach-bret, in dem linken goldenen Felde ein rother Löwe; ein eben sol-cher steht nach der rechten Seite gewendet, wachsend auf dem Helme,v. Meding beschreibt es folgendermaassenj Im blauen Felde steht einSchutzgitter mit silbernen zugespitzten Pfählen. In der Mitte dessel-ben erblickt man drei silberne Lilien. Auf dem Helme aber ein ge-stürztes Gitter, auf dem sich ein wachsender brauner Bär erhebt.Auf dieselbe Weise giebt auch Grundmann dieses Wappen. — Gaulleerwähnt dieses Geschlechts im 1. Till. S. 24. und Grundmann S. 309.In Zedlers Lexikon, und zwar im Supplement IL S. 228., findet manebenfalls einen Artikel darüber. Zu dem Berichte von Grundmann fin-det man vielfache Berichtigungen in folgender Schrift: Ad. FridericiFr. de conjugii dignitate etc. Carmen per dialog. descript. in honor.Fridr. Arensdorf et Catli. de Jasmund. 1618. 4. 10 Bogen.
Arenswald, die Herren von.
Aus dieser Familie, die ursprünglich aus Pommern und zwar ausdem Hause Neuen-Grappe bei Stettin abstammt, jedoch auch in derMark Brandenburg ansässig war, kommen verschiedene Mitgliederin der Liste der preussisclien Armee vor. In Thüringen sind sie auchin der Grafschaft Stolberg ansässig gewesen. Ks kamen dorthin Clausvon Arenswald, der im Jahre 1492 gräflich Stolbergscher Oberhof-meister war, und seine Tochter Magdalena von Arenswald starb umdas Jahr 1573 als Aebtissin zu Kelbra. In der Uckermark besassen sie«las Gut Neuensund. M. s. Gundling a. a. O. Anhang 37. — NachSinapius stammen sie aus dem Hanse Weckern in Preussen, 2. Till.S. 501. Mehrere aus diesem Geschlechte, die sich Arenswald undWeckern schrieben, waren in österreichischen Kriegsdiensten und durchVerheirathung mit vielen angesehenen Geschlechtern verwandt, nament-lich mit den Nimtsch, Kottwitz, Tschernhauss u. s. w. Ein Herr vonArenswald war königl. prenssischer Hauptmann und privatisirte in denJahren 1765 — 70 zu Neuenkirchen bei Anclam in Pommern. Er liebteund studirte «lie Naturgeschichte und schrieb eine Abhandlung überdie Versteinerungen in Pommern und Mecklenburg; sie befindet sichim Naturforscher 5. Stück S. 145.
Arle, die Herren von.
M. s. Held von Arle.