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Aremberg.
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starb schleclit belohnt für seine der Krone Spaniens geleistete Dienste,und namentlich nachdem er derselben die beabsichtigte Verräthereides Grafen von Berg kund gethan hatte, auf der Festung Bordesillatim Jahre 1640. — Philipp Franz erhielt für das obenerwähnte Zeven-bergen, welches ihm durch den Miinsterschen Frieden verloren ging,die Baronie Faucogny in Burgund, mit 170 Dorfern. Karl F.ugcn er-heirathete 1633 mit Henriette Maria von Cusance, die Baronie l'ena-ver, die Grafschaft Champlitte, la Boche, St. llippolythe und Vilese-cel, starb 1681. — Alexander Joseph, iiel gegen die Türken bei St.Petronel am 4. Juli 1683, und Karl Franz, kaiserlicher General, beiSalemkehmen im Jahre 1691. Auch die Gemahlin dieses zuletzt er-wähnten Fürsten, Henriette Maria, Marquise vonGrana, war eine Frau,begabt mit allen Eigenschaften einer männlichen Seele. Sie hatte ihrVaterland verlassen, um den Herzog von Anjou nicht als König vonSpanien anzuerkennen, und lebte in Coln in stolzer Annuth, bis dieSchlacht bei Ramillies die Niederlande seinem rechtmässigen Beherr-scher wiedergab; sie starb am 23. Februar 1744 und hatte einen Theilvon der Grafschaft Millesimo, in den Apenninen gelegen, dem HauseAremberg zugebracht. Ihr einziger Sohn, Leopold Philipp, wurde Her-zog von Aremberg-Arschot, gelangte zu der Würde eines kaiserlichenFeldmarschalls und glänzt in der Reihe der ersten österreichischenFeldherrn. Seine Gemahlin Maria Pignatelli, die Erbin des HausesEgmont, brachte der Familie Aremberg wieder grosse Besitzungen zu, u.sein Sohn Karl Leopold, erhielt ebenfalls den österreichischen Feldmar-schallstab und die Würde eines Statthalters im Hennegau. Er brachtemit Margarethe v. d. Mark die Grafschaft Schleyden in der Eifel, Lu-may in Brabant, Saffenberg an der Aar und ICertzen in der Eifel ansich. Von acht Kindern, die er zeugte, erwähnen wir hier nur Lud-wig Engelbert, der in dem Besitze der väterlichen Besitzungen folgte,und durch das Erbe seiner Gemahlin Louise, Gräfin Lauraquais, ge-boren 1758, gestorben 1812 zu Sans, vermehrte er das Besitzthumseines Hauses mit den prachtvollen Herrschaften der Grafen von Cha-lons in Hochburg und mit Arley, Nogroy u. s. w. Ferner mit demFiirstenthume Enghien, mit der Grafschaft Middelburg, Ypern undCharleroi. Sein Bruder Ludwig Maria, war zweimal vermählt;zuerst mit Adelheid, Marquise von Nesle, einer der reichsten Er-binnen in Frankreich, die ihm 1,700,000 Franken jährliche Einkünftezubrachte, zum zweitenmal mit Elisabeth, Fürstin von Schakowski.Aus der ersten Ehe hatte er eine Tochter, Amalie Louise Julie, diesich im Jahre 1807 mit dem Prinzen Pius von Baiern-Birkenfeld ver-mählte und am 4. April 1823 zu Triesdorf starb. Ihr Sohn ist derHerzog Maximilian von Baiern-Birkenfehl. — Der Herzog LudwigEngelbert, der Vater des jetzigen Familienhauptes, war Senator desfranzösischen Kaiserreiches; er verlor durch einen unglücklichen Schussauf der Jagd beide Augen und starb am 7. März 1820, nachdem erschon längst seine Güter seinem Sohne cedirt hatte, zu Brüssel. SeineGemahlin, die oben erwähnte Gräfin Lauraquais, war die Enkelin desHerzogs v. Biancas Villars, Pairs von Frankreich. Der jetzige Herzog,Prosper Ludwig, stand früher in kaiserlich österreichischen Diensten,quittirte dieselben, trat 1807 in französische Dienste, musste 180® aufeigene Kosten ein Husaren-Regiment errichten und damit in Spaniender Sache Napoleons dienen. Er gerieth in englische Gefangenschaftund kehrte aus derselben erst im Jahre 1814 zurück. Am 1. Februar1810 hatte er sich mit Stephanie Tascher de la Pageric, Nichte derKaiserin Josephine vermählt, die Ehe wurde aber im Jahre 1816 fürnull und nichtig erklärt; später vermählte sie sich mit dem Grafen