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1 (1842) A - D
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AminofT Amnion.

kreise, und von Meding erwähnt es I. Bd. S. 11., IT. Bd. S. 23.; vonHellbach führt diese Familie ausserdem auch noch in dem ArtikelAmmendorf besonders an und giebt dabei die Nachricht, dass sie imStifte Merseburg ansässig gewesen sei; das Jahr ihres Erlöschens aberist dasselbe wie das der Familie Amendorf, und daher dürfte es über-haupt dasselbe Geschlecht sein, nur sind hier noch zwei andere Quel-len angeführt, nämlich: Knaut Prodrom. Misn. p. 47. und Gauhe 11.Bd. S. 10.

Am in off, die Herren von.

Eine adelige Familie in Pommern, die schon im vorigen Jahr-hunderte in den Vasallen - Tabellen vorkam, besitzt namentlich gegen-wärtig Borgstädt im Fürstenthum-Camminschen Kreise. M. s. Briig-gemann 1. Bd. 9. Hauptstiick.

Ammen sieben, die Herren von.

Von diesem ausgestorbenen Geschlechte finden wir eine Bin vonAmmensieben, die ums Jahr 1116 Gemahlin von Dedo von Krosigkwar; aus dieser Ehe entspross Dietrich, Bischof von Ilalberstadt, des-sen Vetter Conrad ebenfalls als Bischof von Halberstadt starb.

Amnion, die Freiherren mul Herren von.

Das erste Mitglied dieser aus Neufchatel stammenden Familie,welches in den Kirchenregistern der französischen Gemeinde zu Ber-lin vorkommt, war Bernhard Amnion, geboren zu Bern in der Schweiz,und verehelicht mit Louise d'Alencon; derselbe war königl. polnischerRath und früher Richter der französischen Colonien zu Halberstadt.Von ihm stammen die spätem Freiherren und Herren von Ammon ab,namentlich sein Sohn Christoph Heinrich, der bald nach dem Antritteder Regierung Friedrich II., Resident an dem Hofe zu Dresden undspäterhin bevollmächtigter Minister und ausserordentlicher Gesandteran demselben wurde. Bei dieser Gelegenheit erhob ihn der König imJahre 1742 in den Adelstand, und unter dem 24. Januar 1765 dehntedieser Monarch diese Erhebung mittelst eines Diploms auf die dreiBrüder des Gesandten aus. Derselbe kömmt auch als Baron v. Ammon,Königl. Kammerherr und Obergerichts - Rath bei dem französischenKoloniegerichte vor. Er war zu Halberstadt geboren und besass dasgrosse schöne Haus am Gensdarmen-Markt, welches in der Gegen-wart das Hotel de Brandebourg ist. Auf diesem Grundstücke haftetnoch heute für die noch vorhandenen weiblichen Nachkommen des am27. Febr. 1783 verstorbenen Baron Christoph Heinrich v. Amnion eineGeldlideicoinmisse. Derselbe Baron v. Ammon war auch der Verfas-ser einer genealogischen Schrift, die unter dem Titel: Genealogieascendante jusqu'au quatrieine degre inclusivement de tous les Rois etPrinces des inaisons souveraines de l'Europe actuellement vivans, reduiteen CXIV. de XVI. quartiere composees selon les prineipes du Blasonä Berlin 1768. fol. Eine Schwester des Freiherrn war mit einemReichsgrafen von Schwerin vermählt. Das Wappen, hat ein in vierFelder getheiltes Schild. Im ersten und vierten zeigt sich die Hälfteeines Doppeladlers, im zweiten erblickt man zwei Arme, die eineKünigskrone emporhalten, im dritten eine männliche Figur, die inder Rechten einen halben Mond hält und die Linke in die Seite stützt.