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1 (1842) A - D
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Amaudritz Aincndorf.

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Amandi'itz und Amaudriitz, die Herren von.

Benjamin von Amaudriitz, gelioren im Canton Bern im Jahre1735, kam aus Holländischen Kriegsdiensten in die Preussischen. Erwurde 1789 General-Major und Chef des Infanterie-Regiments Nr. 4.Auch hatte er im Jahre 1787 den Verdienst-Orden erhalten. Er starbals General - Lieutenant im Jahre 1797, ohne Nachkommen zu hinter-lassen. Seine Gemahlin Elisabeth von Taubadel, früher vermählt ge-wesene Landräthin von Brauchitseh, war schon im Jahre 1793 zuKittlau in Schlesien gestorben.

Amelunxen, die Freiherren und Herren von.

Eigentlich gehört diese Familie ihrem Ursprünge nach dem Herzog-thnme Braunschweig an, aber Clemens, Freiherr von Amelunxen, besitztKobbing im Regierungsbezirke Münster. Es haben aber viele Mitglie-der derselben dem Preussischen Königshause gedient. Amelunxen, dasStammhaus dieses altadeligen Geschlechtes, liegt auf dem rechten We-serufer, unweit der preussischen Stadt Höxter, und das in derselbenGegend liegende ehemalige Cisterzienser-Kloster Amelunxen war eben-falls sein Eigenthum, und nach der Stiftung des Klosters führten dieHerren von Amelunxen den Titel eines Erbvoigtes davon. Sie hattenauch in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts das Amt Ohsen lindandere ansehnliche Güter, namentlich besassen sie auch in ThüringenCanewurf. Christoph v. Amelunxen war um das Jahr 1560 ein be-rühmter Kriegsheld. Herrmann v. A. war ein sehr gelehrter Herr.

Friedrich v. A, hat genealogische Nachrichten von seiner Familiegeschrieben. Ahasverus Lothar v. A. war fürstlich hessischer Pre-mierminister. Zu Cassel wurde im Jahre 1715 ein Rittmeister v.Amelunxen von einem ihm untergeordneten Offizier erstochen. EinOberst von Amelunxen war Chef eines kurhessischen Reiterregiments,das in Eschwege garnisonirte. In preuss. Kriegsdiensten stand bis1806 ein Oberst von Amelunxen als Commandeur des 3ten Musketier-Bataillons zu Erfurt, in dem Kriege 1814 war er Commandant des da-sigen Lazareths, er starb daselbst 1817. Sein Sohn stand als Lieute-nant in demselben Regiment; 1810 trat er als Capitain in westphäli-sche Dienste, und in der Campagne in Russland fand er seinen Tod.

Das von Amelunxensche Wannen hat im rothen Schilde zwei weisseStreifen, jeder derselben ist mit fünf blauen übereinander stehendenHüten belegt. Der Helm ist mit einer goldenen Krone geschmückt,auf der neun rothe Fahnen auf gelben Stangen wehen. Die Helm-decken sind roth und weiss. Siebmacher giebt dieses Wappen im 1.Till. S. 180. No. 13. und S. 187. No. 7., ausserdem iindet man in fol-genden Schriften Nachrichten über die Familien von Amelunxen:Spangenbergs Adelsspiegel 11. Tbl.; König Tab. geneal. der von Crosikaus dem Hause Queis; Gaulle 1. S. 18-; v. Krohne I. S. 46. u. f. undS. 376.; Uechtritz diplom. Nachr. 1. S. 1 4.; Seiferts G. a. E. u.K. T. 7. 9.; Wolfs Eichsfeld. Urkunden; Würschmidts Sammlung.

Aincndorf, die Herren von.

Dieses ausgestorbene alte adelige Geschlecht besass das gleichna-mige Dorf im Saalkreise, an der jetzigen Halle - Merseburger Kunst-strasse. Der letzte Ritter aus dieser Familie starb auf seinem Schlossedaselbst im Jahre 1550. M. s. Dreihaupts Beschreibung vom Saal-