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1 (1842) A - D
Entstehung
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Alvensleben.

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Geschlecht fort. Einer derselben, Valentin Joachim, war nach undnacli Herr aller Alvenslebenschen Güter geworden, aber er theilte siewieder unter seine drei Sohne, die dadurch Stifter dreier Linien wur-den, und zwar Georg Friedrich erhielt"Isenschnippe; dieses Haus starbjedoch schon im Jahre 1080 wieder aus; Jacob erhielt Eimersleben,aber auch sein Haus erlosch im Jahre 1734. Es kam daher auf Geb-hard Christoph, der Elxleben bekommen hatte, der säinmtliche Grund-besitz. Durch ihn und seine Nachkommen ist die weisse Linie bis aufunsere Zeiten fortgepflanzt worden. Am 6. Juli 1798 wurde die Liniezu Elxleben in den preussischen Grafenstand erhoben. Im Januar1801 erhielt auch der Geheime Staatsminister Carl Philipp v. A., diegräfliche Würde, wie Klapproth in seiner Schriftder königl. preußi-sche und kurfürstlich brandenburgsche Staatsrath" S. 501. erwähnt,und Johann August Ernst, herzoglich braunschweigscher Staatsininisterund Landtags - Marschall der Provinz Brandenburg, war als Domde-chant von Halberstadt schon früher, wie wir oben erwähnten, in die-sen Stand erhoben worden. Was die dritte oder schwarze Linie be-trifft, so ist sie immer der am stärksten ausgebreitete Zweig der Fami-lie gewesen. Ihr Stammvater soll Gumprccht geheissen haben, ein Bru-der des obenerwähnten Gervasius, Stifter der weissen Linie und Drost,Oberhauptinann und Erbtruchsess des Erzstiftes Halberstadt gewesen,und im Jahre 1324 gestorben sein. Walter führt ihn in seinen Merkwür-digkeiten 10. Bd. S. 472. an. Um dieselbe Zeit war Friedrich von Al-vensleben von der schwarzen Linie, Meister des Tempelordens undnach der Aufhebung desselben erhielt er, nach Beckmanns Beschrei-bung des Johanniterordens, dieselbe Würde bei dem zuletzt erwähntenOrden. Albrccht v. A. war Markgraf Ludwigs Feldherr, und leistetedemselben namentlich gegen den falschen Waldemar grosse Dienste,wofür er zum Hauptmann der Altmark ernannt wurde. Er erkaufte imJahre 1324 das Schloss Kalbe von der Familie von Kröchern undmachte es zum Stammhause der schwarzen Linie. Der Kaufbrief be-findet sich in dem Alvenslebenschen Familien-Archive. Sein SohnAlbrecht II. war Oberhauptmann des Stiftes Halberstadt, und Lu-dolph I., ein Nachkomme von ihm, hat sicli als Feldherr KurfürstFriedrich 1. von Brandenburg grosse Verdienste erworben, undfolgte auch seinem Vorfahr Albrecht in der Würde eines Haupt-manns der Altmark. Er vermehrte das Besitzthum seiner Familie mitden Gütern Zichtau, Engersen, Schennenhorst und Berge, zu wel-chen seine Söhne im Jahre 1454 das Schloss Hundesburg durch Kaufhinzufügten. Auch darüber befindet sich die Urkunde in dem Fami-lienarchive. Dieser Söhne waren drei, und sie wurden wieder dieStifter dreier besonderer Linien. Hussa, der älteste von ihnen, warbrandenburgscher Oberhofmeister und Feldhauptmann der Altmark.Statt der ihm verheissenen Belohnung für seine im poinmerschen Kriegegeleisteten Dienste, wünschte er für sein ganzes Geschlecht die ,,si-multaneam investituram", bei welcher Gelegenheit das Familien-Se-niorat entstand. Ein anderer Ilusso von Alvensleben, der dem geist-lichen Stande angehörte, aber auch Ilofmann und Diplomat war, ge-langte zur Würde eines Bischofs von Havelberg, und verschaffteseinem Geschlechte dieselben Rechte über die Magdeburgschen Güter,die ihm der Feldmarschall, wie wir oben anführten, über die märki-schen verschalft hatte. Aus derselben Linie kam Gebhard bei Comornin die Gefangenschaft der Türken, und Franciscus verlor in französi-schen Kriegsdiensten sein Leben. Durch Ludolph und Joachimzerfiel am Anfange des IG. Jahrhunderts die schwarze Linie wieder inzwei Theile, nämlich: a) in den Ludolphinischen oder Ilundesburgischen